Zitrusfrüchte – Warenkunde Teil 3

Zitrusfrüchte

Im letzten Teil zur Beitragsreihe Zitrusfrüchte geht es um die Limette, Pampelmuse und Kumquat. In diesem Beitrag erfahrt ihr einige wissenswerte Dinge über die Früchte und bekommt Tipps zur Verwendung.

Limette – vielfältig verwendbar

Im Gegensatz zu den Zitronen vertragen Limetten die Kälte nicht gut. Sie sind außerdem saftiger als die Zitrone und schmecken dabei kräftiger. Limetten haben eine dünne und grüne Schale, sie werden halbreif verwendet. In der Regel kommen Limetten ohne Kerne aus. Ihre Form ist nahezu rund und sie haben keine vorgezogene Endwarze, wie die Zitrone. Achtet beim Kauf darauf, dass die Schale glatt und die Färbung gleichmäßig ist.

Die Verwendung stimmt mit der von Zitronen überein. Ihr könnt sie zum Beispiel einfach in eine Wasser-Karaffe geben, um dem Getränk einen exotischen Geschmack zu verleihen oder zum Abschmecken von Fisch einsetzen. Gleichzeitig machen sich Limetten in Salaten, diversen Mixgetränken, Backerzeugnissen, Desserts und Ragouts hervorragend. Aber auch Gemüse, Gegrilltes und Paniertes wird perfekt ergänzt.

Pampelmuse – die Größte unter den Zitrusfrüchten

In Deutschland ist die Pampelmuse, die auch als Pomelo oder Pummelo bekannt ist, wenig vertreten. Da sie bis zu 25 Zentimeter Umfang erreichen kann, ist sie die größte Zitrusfrucht überhaupt. Sie kann stolze sechs Kilogramm schwer werden und ist geprägt von einer meist birnenförmigen Form. Die Frucht wächst an einem immergrünen Baum und stammt ursprünglich aus Südostasien. Anders als es die Umgangssprache vermuten lässt, sind Pampelmuse und Grapefruit zweierlei Zitrusfrüchte. Die Grapefruit stammt genau genommen von der Pampelmuse ab, die ein Elternteil davon darstellt.

Geschmacklich kann die Pampelmuse als würzig-süß bezeichnet werden. Abhängig von der Sorte kann das Fruchtfleisch hellgelb bis rosarot sein. Die hellgelben Varianten sind bitterer und herber. Die Farbe der Schale stimmt mit der Farbe des Fruchtfleisches nahezu überein. Die Schale ist sehr dick. Das Fruchtfleisch ist nicht so saftig, wie man das beispielsweise oft von Orangen gewohnt ist. Es ist dagegen grobfaserig und ideal zum Entsaften. Gleichzeitig lädt das Fruchtfleisch zum direkten Genießen  ein, weil es sich leicht mit dem Löffel entfernen lässt.

Kumquat – die Kleinste unter den Zitrusfrüchten

Eine Kumquat ist eine sehr kleine Zitrusfrucht, genau genommen die kleinste dieser Pflanzengattung. Sie haben eine Birnen- oder Ei-Form und werden maximal fünf Zentimeter lang. Farblich ergeben sich Nuancen zwischen goldgelb und dunkelorange. Diese Zitrusfrüchte sind sehr vitaminreich und wachsen an einem dornigen Strauch. Ursprünglich kommen sie aus Asien. Mittlerweile werden sie in Afrika, Südeuropa und Amerika angebaut. Weitere Bezeichnungen sind Zwergpomeranzen und Zwergorangen.

Kumquats schmecken süßlich, bitter und sauer gleichzeitig. Besonders gut kommen diese Früchte als essbare Dekoration bei Desserts an. Aber auch Menüs mit Fleisch lassen sich damit optisch aufwerten. Sogar die Schale kann man essen. Sie schmeckt ebenfalls süßlich und würzig. Für das beste Geschmackserlebnis sollte man die Frucht mit Schale und roh probieren. Einige kreative Rezepte habe ich unter essen-und-trinken.de entdeckt.

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