Zitrusfrüchte – Warenkunde Teil 1

Zitrusfrüchte

Jetzt, wo die Temperaturen kontinuierlich steigen und man wieder vermehrt Lust auf erfrischende Getränke und Speisen bekommt, spielen Zitrusfrüchte eine immer wichtigere Rolle. In der dreiteiligen Beitragsreihe möchte ich euch über die verschiedenen Sorten informieren und Tipps zur Verwendung geben.

Dass es viele Zitrusfrüchte gibt, muss ich niemandem erklären. Dass es jedoch rund 60 Arten gibt, wissen viele nicht. Diese werde ich natürlich nicht alle beschreiben. Ich beschränke mich auf die Sorten, die bei uns hauptsächlich zum Einsatz kommen. Hier ein Überblick:

  • Zitrone
  • Orange
  • Mandarine
  • Grapefruit
  • Limette
  • Kumquat

Zitrusfrüchte gehören zur Gattung Rautengewächse und wachsen in subtropischen und tropischen Regionen. Aber auch in Mittelmeerländern wachsen sie gut. Während die Schale wertvolle ätherische Öle enthält, die jeweils artenspezifisch sind, ist das Innere essbar. Man kann Zitrusfrüchte zum Beispiel solo genießen, aber auch als Fruchtsalat oder Saft entfalten die Früchte ihre volle Power. Zudem werden Zitrusfrüchte in Suppen, Salaten, zu Schmorgerichten, Currys, Smoothies und bei Desserts verwendet. Nicht selten dienen sie zu dekorativen Zwecken.

Die Zitrone

Im ersten Teil möchte ich mich der Zitrone widmen, die übrigens auch den Namen Limone trägt. Sie wird hauptsächlich in Spanien, Italien und in den USA angebaut. Die Frucht ist in der Regel zwischen 8 und 10 Zentimeter groß und verfügt über eine gelbe Schale. Zitronen liefern viel Vitamin C und schmecken sauer. Aufgrund der Säure lassen sich Gerichte damit sehr gut würzen und abschmecken. Der Saft verleiht jeder Zubereitung einen erfrischenden und spritzigen Charakter. Von Salatsoßen und Fisch über Suppen bis hin zum Cocktail und Schnitzel wird mit einem Spritzer Zitronensaft alles perfektioniert. Wer komplett auf Salz verzichten möchte, setzt Zitronensaft ein, um für die gewünschte Würze zu sorgen. Zitronensaft ist darüber hinaus ein wirksames Mittel, um das Verfärben von anderen Früchten und Gemüse zu verhindern. Dazu passt der Zitronensaft besonders gut:

Sogar beim Putzen sind Zitronen hilfreich. Ihre Säure sorgt beim Reinigen von Oberflächen für Sauberkeit und einen frischen Duft. Beim Einkaufen von Zitronen immer auf eine gleichmäßige Schale achten. Die Früchte sollten sich schwer anfühlen, das deutet auf eine hohe Saftigkeit hin

Die Orange

Orangen sind, wie die Zitrone, reich an Vitamin C. Der Anteil ist nur minimal geringer als bei der Zitrone. Die meist verkaufte Orange ist schwer, feinporig, saftreich und mittelgroß. Die Navel-Orange ist kernlos und deshalb besonders beliebt. Sie lässt sich zudem sehr gut schälen. Es gibt jedoch eine Vielzahl an Sorten innerhalb der Gattung. Unter den süßen Vertretern gibt es folgende vier Gruppen:

  1. Blondorangen
  2. Navelorangen
  3. pigmentierte Orange (Blut- und Halbblut-Orangen)
  4. säurefreie Orangen

Kernarme Blutorangen beispielsweise werden ebenfalls gern gekauft. Ihr Fruchtfleisch ist dunkler, als das von anderen Orangen und kann sogar ins tiefrote gehen. Im Vergleich zu den helleren Varianten sind sie kräftiger im Geschmack. Ist das Fruchtfleisch sehr dunkel gefärbt, darf man sich auf eine angenehme Süße freuen, die der von Beeren ähnelt. Ihre Farbe erhalten Orangen übrigens nicht aufgrund ihrer Reife: Die Farbe entsteht erst bei Kälte. Bleiben kalte Nächte aus, bleiben die Früchte grün. Geschmacklich hat die Farbe aber nichts zu sagen. Auch grüne Früchte schmecken wie gewohnt sehr lecker. Orangen lassen sich folgendermaßen in die Ernährung integrieren:

  • als Mixgetränke wie Smoothies
  • solo als frisch gepresster Saft
  • als Element im Dessert
  • als Dekoration
  • Schale zum Backen verwenden
  • im Salat

Im zweiten Teil geht es weiter mit Mandarinen und der Grapefruit.

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