Adios Ugly Drum Smoker, Willkommen Weber Smokey Mountain

Weber Smokey Mountain

Nun haben wir den Salat – schweren Herzens trenne ich mich von meinem Ugly Drum Smoker, durch den hier schon einige Kilos Ribs geschleust worden sind. Stattdessen gibt es jetzt einen Weber Smokey Mountain, der einiges an Vorzügen zu bieten hat. Allem voran (und dicker Pluspunkt beim Woman Acceptance Factor) ist natürlich die Optik. Sieht halt einfach schicker aus auf der Terrasse, aber natürlich gab es auch technische Gründe warum ich den Smokey Mountain haben wollte.

Zuerst ist da wohl zu nennen, das ich in dem Weber Smoker gleichzeitig auf 2 Ebenen arbeiten kann, also die doppelte Menge durch bekomme. Wobei ich mir noch nicht ganz sicher bin, ob ich den Deckel geschlossen kriege wenn ich auf die oberste Ebene 8 Ribs stelle. Als zweites ist der Smokey Mountain ein Water Smoker, besitzt also eine Wasserpfanne die das Grillgut permanent feucht hält. Eine sehr wichtige Angelegenheit, so trocknet das Fleisch nicht aus.

Beim Ugly Drum Smoker hatte ich nämlich exakt dieses Problem und habe dann anstatt mit 110 Grad zu smoken „nur“ mit 80 Grad gearbeitet. Es gab halt auch „zu kleine“ Ribs die trotz entsprechender Behandlung trocken wurden. Und bei 80 Grad wiederum kocht natürlich das Wasser nicht, ergo auch kein Wasserdampf. Jetzt mal zu den Details des Grills:

 

Unterste Ebene des Weber Smokey Mountain
Unterste Ebene des Weber Smokey Mountain

Der Weber Smokey Mountain lässt sich in drei Grundteile zerlegen, unten ist die Brennkammer, in der Mitte im Prinzip eine Röhre mit der Wasserschale und den beiden Rosten, und oben drauf der Deckel. Ich war gestern beim Zusammenbau ziemlich begeistert wegen der Technik an sich. Die Teile sind jetzt zwar nicht atomwaffensicher, aber man merkt schon das man sich extrem Gedanken um Lufströmungen gemacht hat. Auf dem Bild haben sieht man den Ring, in den dann später die Briketts kommen. 3 Luftzufuhren regeln den Sauerstoff und die Kohle selbst liegt auf einem eigenen Rost. Das Aluteil unten drunter ist ein Hitzeschild. Das tolle ist, das man so den Smoker hervorragend sauber bekommt, und richtig gut an die Feuerschale ran kommt.

Weber Smokey Mountain ohne Deckel
Weber Smokey Mountain ohne Deckel

Packt man das Mittelteil auf den Grill, sieht man wie gut das System durchdacht ist. Öffne ich die vordere Klappe komme ich hervorragend an die Kohle, aber auch an die unterste Ebene heran. Diese liegt direkt über der Wasserschale. Das obere Rost wird wohl mit Grund zwei Griffe haben, denn ich denke das man die Ribs in der unteren Ebene nur von oben mit BBQ-Sauce einschmieren kann. Geschlossen und mit Deckel sieht das Ganze dann so aus:

Weber Smokey Mountain
Weber Smokey Mountain

Ein kleines Gadget möchte ich euch an dieser Stelle nicht vorenthalten: das Thermometer. Ich hab ja noch zwei weitere Weber Grills, da ist jeweils das Standard-Thermometer drin. Beim Weber Smokey Mountain hat man an der Stelle etwas variiert:

 

Thermometer Weber Smokey Mountain
Thermometer Weber Smokey Mountain

Der Weber Smokey Mountain soll generell ein sehr ruhiger Smoker sein denn man nicht nachjustieren muss, und durch dieses Thermometer wirds dann wohl idiotensicher! ;)

Was verspreche ich mir nun vom Smokey Mountain? Bessere Ribs natürlich, und insbesondere freue ich mich darauf nun vielleicht am Wochenende einmal Pulled Pork so auszuprobieren, das ich mir beim Kohle nachfüllen nicht die Haare abflamme. Ich werde natürlich weiterhin berichten, mal sehen was als erstes in die Räucherkammer kommt.

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