Wasabi Warenkunde – Informationen zum Würzmittel

Wasabi

Was ist grün, erinnert an Meerrettich und überzeugt mit angenehmer Schärfe? Genau: Wasabi! Warum ihr unbedingt mehr über das grüne Gold Asiens erfahren müsst? Weil sich damit einfach so viele Menüs abrunden lassen. Im heutigen Beitrag erläutere ich die wichtigsten Fakten zum japanischen Würzmittel.

Herkunft von Wasabi

Bei dem als Gewürz verwendeten Teil des Wasabi handelt es sich um einen Wurzelstock, der optisch an unseren Meerrettich erinnert und botanisch als Eutrema japonicum bezeichnet wird. Im Bezug auf die Botanik hat er allerdings nichts mit Meerrettich zu tun.

Wasabi stammt aus Japan, wächst nur dort wild an Bachläufen und benötigt rund fünf Jahre bis eine Länge von zehn Zentimetern erreicht ist. Aufgrund der langen Wachstumsphase ist das Naturprodukt auch so teuer. Ein Kilogramm kostet derzeit rund 150 Euro. Die zu den Kreuzblütengewächsen gehörenden Pflanzen sind in Japan ein sehr beliebtes Würzmittel und erorbern auch immer mehr deutsche Küchen. Um günstigere Produkte anbieten zu können, wird die Pflanze mittlerweile gezüchtet.

Geschmack

Wasabi ist scharf und erinnert geschmacklich aufgrund der enthaltenen Senföle an Senf, aber auch an Meerrettich. Besonders intensiv ist der Geschmack beim Reiben frischer Wasabiwurzel. Aber auch Pasten und Pulver sind fein. Zu den beliebtesten Sorten zählen der extra scharfe Matsuma Wasabi und Daruma Wasabi, der mit einer dunkelgrünen Farbe auffällt. Die Schärfe wird im Nachklang von etwas Süße begleitet.

Einkauf und Lagerung

Beim Einkauf von Pulver oder Pasten müsst ihr aufpassen: Denn nicht immer steckt tatsächlich echte Wasabi-Wurzel drin. Da der Geschmack ähnlich ist, werden die Produkte oft aus Senfölen und Meerrettich hergestellt und können dann wesentlich günstiger verkauft werden. Echte Wasabi-Produkte bekommt ihr im Asialaden. Angebrochene Gebinde immer kühl, gut verschlossen und trocken lagern.

Einsatzmöglichkeiten

Wasabi ist eine klassische Beilage zu Sushi und Sashimi (Fisch roh). Bei uns kann man Wasabi überall dort kombinieren, wo man auch Meerrettich servieren würde. Egal ob Suppen, Sushi, Fisch oder Pasta – Wasabi ist extrem vielfältig einsetzbar. Die Blätter könnt ihr im Salat verwenden. Sie sind ebenfalls scharf. Wenn ihr ihn frisch reiben wollt, braucht ihr eine möglichst feine Reibe. Bei der Pulvervariante ist eine Kombination mit Wasser nötig, um die Schärfe freizusetzen. Übrigens findet ihr im Handel mittlerweile viele weitere Produkte mit Wasabi wie zum Beispiel Nüsse, Bohnen, Chips und Erbsen. Das Gewürz solltet ihr immer zurückhaltend einsetzen, um das Essen nicht zu verwürzen.

Gut für die Gesundheit

Die enthaltenen Senföle töten schlechte Bakterien im Darm und fördern die Verdauung.

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