Warenkunde zu Gänse- und Entenfleisch

Entenfleisch

Da ich zu diversen Fleischsorten schon einige Ratgeber veröffentlicht habe, aber ein Beitrag zum Gänse- und Entenfleisch bislang fehlt, möchte ich das heute nachholen. Nachfolgend Infos zu Gans und Ente.

Entenfleisch

Besonders gern verkauft werden Flug- und Peking-Enten. Die Flugente wird manchmal auch als „Barbarie-Ende“ angeboten. Peking-Enten haben im Vergleich mehr Fett und weniger Fleisch. Beide Varianten lassen sich am Stück im Ofen als Braten zubereiten. Wer mag füllt sie. Besonders lecker und knusprig wird die Haut, wenn die Enten rund zehn Minuten vor Bratzeitende mit einer feinen Glasur bestrichen werden.

Entenkeule

Entenkeulen werden zum Beispiel im Backofen zubereitet und sollten nach rund 35 Minuten gedreht werden. Zuerst sollte die Hautseite unten liegen. Wer die Keulen zuvor gleichmäßig einsticht, kann zum einen gewährleisten, dass das Fett austreten kann und zum anderen dieses Fett verwenden, um das Fleisch während der Garzeit immer wieder damit zu bepinseln. So trocknet das Fleisch nicht aus. Stattdessen können Entenkeulen kurz scharf angebraten und anschließend in Rotwein geschmort werden.

Entenbrustfilet

Das Entenbrustfilet ist dunkelrot und begeistert mit fein-würzigem Geschmack. Im Idealfall wird die Fettschicht rautenförmig eingeschnitten. Aber Vorsicht: Nicht ins Fleischinnere schneiden! Dann die Entenbrust mit der Hautseite nach unten knusprig anbraten. Im vorgeheizten Ofen wird das Fleisch fertig gegart. Eine Honig-Glasur ist ideal und sollte während dem Garen im Backofen aufgetragen werden. Sie verleiht dem Entenfleisch das perfekte Aroma.

Gänse

In der Regel ist Gänsesaison in den meisten Regionen nur zwischen November und Dezember. Damit das Fett beim Braten leichter austreten kann, sticht man die Haut ein. Gänse lassen sich gut füllen mit Kräutern, Zwiebeln oder fruchtigen Zutaten wie Äpfeln. Der Fond, der beim Braten entsteht, ist ideal zum Zubereiten von feinsten Soßen. Das Fett sollte aber entfernt werden, um den Magen zu schonen : )

Gänsebrust

Die Gänsebrust kann wie das Entenbrustfilet scharf angebraten und abgelöscht mit Gänsefond im Ofen bei rund 170 °C gegart werden, bis sie fertig ist. Wer die Gänsebrust besonders zart haben will, muss die Garzeit auf rund 120 Minuten ausdehnen und die Temperatur im Ofen auf 80 °C senken. Figurbewusste entfernen die Haut.

Gänsekeule

Die Gänsekeule kann an der Hautseite kreuzweise eingeschnitten und im Ofen bei rund 180°C auf dem Rost rund zwei Stunden gegart werden. Das Fett wird mit einer Tropfschale aufgefangen.Gleichzeitig lassen sich Gänsekeulen  anbraten und in gutem Rotwein schmoren. Hier geht´s zu einem Rezept.

Weitere Tipps zur Geflügel findet ihr hier:

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