Warenkunde Buchweizen – Informationen und Tipps

Buchweizen

Buchweizen kommt in immer mehr Rezepten vor. Nachfolgend findet ihr Wissenswertes zum glutenfreien Weizenersatz und praktische Tipps zur Verwendung. 

Was ist Buchweizen und warum wird er populärer?

Interessanterweise hat Buchweizen mit dem herkömmlichen Weizen rein gar nichts gemeinsam. Es ist kein Getreide, sondern zählt botanisch betrachtet eher zur Gruppe der Knöterichgewächse. Dazu zählen zum Beispiel auch Sauerampfer und Rhabarber. Zugegeben, die Verwandtschaft wirkt etwas seltsam. Aber das Beste daran ist, dass Buchweizen dennoch als Alternative zu Getreidesorten und damit als Weizenersatz eingesetzt wird.

Buchweizen gewinnt an Popularität, weil er frei vom Klebereiweiß (Gluten) ist und in vielen glutenfreien Produkten wie Backmischungen zum Einsatz kommt. Die zu Mehl verarbeiteten Körner können als Weizenersatz zum Backen und Kochen verwendet werden.  Auch der Geschmack trägt zu seiner zunehmenden Beliebtheit bei: er schmeckt leicht nussig und sehr fein.

In Russland ein Star!

Während Buchweizen bei uns noch relativ wenig Aufmerksamkeit erhält, sind die kleinen dreieckigen Körner in Russland wahre Küchenstars. Die Russen bereiten damit zum Beispiel Buchweizengrütze oder Blini-Pfannkuchen zu.

Verwendung

Die Körner könnt ihr ins Müsli oder in Salate geben, um sie zusätzlich aufzupeppen. Wer noch etwas Zeit hat, röstet die Körner kurz und ohne Fett in der Pfanne. Gegart passen sie perfekt zu Gemüse. Egal ob Suppe, Auflauf, Gemüsepfanne oder im Gemüse-Bratling.

Infos zum Verwenden beim Backen findet ihr hier .

Ist Buchweizen gesund?

Ja! Denn er liefert reichlich Eiweiß, sekundäre Pflanzenstoffe und viele weitere Vitalstoffe. Seine Inhaltsstoffe sollen unter anderem den Blutdruck senken, den Cholesterinspiegel regulieren und die Leber schützen. Außerdem werden Krampfadern vorgebeugt und der Blutzuckerspiegel reguliert.

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