Übersicht der beliebtesten Melonen-Sorten

Melonen

Im Sommer werden wieder viele Melonen gekauft, denn sie erfrischen uns bei hohen Temperaturen. Zudem lassen sie sich für extrem viele Rezepte verwenden, egal ob Desserts, Salate oder Grill-Varianten. Damit ihr im Sorten-Dschungel den Überblick behaltet, habe ich euch von Honig- über Wasser- bis hin zur Zuckermelone die wichtigsten Fakten zusammengefasst.

Wassermelone

Wassermelone ist nicht gleich Wassermelone! Es gibt rund 150 verschiedene Arten dieser Melonensorte. Besonders die runde und große Frucht mit grüner Schale, dessen rotes Fruchtfleisch nahezu jeder kennt, ist beliebt. In den Läden begegnet ihr hauptsächlich den beiden Sorten Crimson Sweet und Sugar Baby. Letztere fällt durch besonders rotes Fruchtfleisch und eine dunkle Schale auf. Crimson Sweet dagegen ist außen heller mit hellgrünen Streifen und das Fruchtfleisch ist fester und noch saftiger. Beide gängige Sorten sind so gezüchtet, dass sie bequem in einen Kühlschrank passen. Dennoch können sie mehrere Kilos auf die Waage bringen.

Übrigens könnt ihr davon reichlich essen: Wassermelonen haben im Vergleich zu Honig- und Zuckermelonen kaum Kalorien! 95 Prozent der Frucht besteht aus Wasser, daher berechtigterweise ihr Name! Dennoch bringt die Frucht auch Nährstoffe wie Vitamin A, Vitamin C, Beta-Carotin und Kalium mit sich.

Nachteil an Wassermelonen sind die Kerne, die in der gesamten Frucht verteilt sind. Bei Honig- und Zuckermelonen lassen sich die Kerne wesentlich leichter entfernen, weil sie im Mittelpunkt der Frucht „versammelt“ sind. Aber natürlich wird schon an Züchtungen „getüftelt“, um den Anteil an Fruchtfleisch zu maximieren. Angebaut werden Wassermelonen zu großen Teilen in Spanien, Türkei, Griechenland, Italien, China und Iran.

Zuckermelonen

Zunächst zum Verständnis:

Es gibt in der Gruppe der Zuckermelonen drei Untergruppen:

  • Cantaloupe
  • Wintermelonen -> Honigmelonen (z.B. Gelbe Kanarische Melone)
  • Netzmelonen (z.B. Galia)

Cantaloupe (Zuckermelone)

Auch unter Zuckermelonen gibt es reichlich Unterschiede. Die Cantaloupe ist reich an Ballaststoffen und Vitamin C. Das Fruchtfleisch ist orange während ihre Schale eine raue, helle Struktur aufweist. Ihr Durchmesser liegt bei maximal zwölf Zentimeter und der Geschmack ist leicht süß. Cantaloupe sind reich an Beta-Carotin, Vitamin A, B und C, Eisen, Kalium, Magnesium, Phosphor, Ballaststoffen und Kalzium.

Die Züchtung Charentais-Melone hat darüber hinaus außen grüne Streifen und ist meist glatt. Charentais-Melonen sind mittelsüß und schmecken sehr melonig. Hauptsächlich werden sie in Frankreich angebaut. Sie sind nicht lange haltbar.

Honigmelone (Gelbe kanarische Melone)

Honigmelonen kommen nicht nur in Nachspeisen zum Einsatz. Sie passen auch super auf den Grill und werden zum Beispiel mit Schinken umwickelt. Ihre Süße bietet einen super Kontrast zu würzigen Zutaten. Eine der bekanntesten Bezeichnungen für sie lautet Gelbe kanarische Melone. Die Begriffe können ganz schön verwirren, denn die Honigmelone, also Gelbe kanarische Melone gehört gleichzeitig zu den Zuckermelonen.

Die Gelbe kanarische Melone und gleichzeitig ovale Variante ist unter den Zuckermelonen die bekannteste. Sie ist auch als Gelbe Honigmelone bekannt, lange haltbar und fällt aufgrund ihrer gelben Schale überall auf. Nachteilig an dieser Sorte ist, dass sie nicht nachreift. Das Fruchtfleisch ist sehr hell und liefert Vitamin A, B1 sowie B2. Außerdem Phosphor und Calcium.

Galia-Melone (Netzmelone)

Eine weitere Art Zuckermelone ist Galia. Sie hat helles Fruchtfleisch und ist im reifen Zustand außen gelb mit grünen Flecken. Die Oberfläche ist rau, deshalb auch „Netzmelone“. Das Gewicht liegt zwischen einem halben und zwei Kilogramm. Hauptsächlich werden sie in Spanien, Südafrika, Italien und Israel angebaut. Sie sind süß und duften herrlich nach Melone sobald sie reif sind.

Passende Rezepte von mir findet ihr hier:

Weitere Rezeptideen mit Melonen folgen.

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar