Tipps zur Kräuterpflege

Kräuterpflege

Im 1×1 der Kräuterpflege habe ich euch zwar einige nützliche Informationen zu Thymian, Basilikum und Co. zusammengestellt, doch zur dauerhaften Pflege möchte ich weitere Tipps bereitstellen. Gerade im Hinblick auf den bevorstehenden Frühling!

Kräuter nach draußen umsiedeln

Kräuter bereichern Fleisch, Gemüse und machen aus Salaten aromatische Geschmackserlebnisse. Selbst im Winter können wir uns an ihnen erfreuen, weil die dankbaren Kräuter auch auf der Fensterbank bestens gedeihen. Damit ihr dauerhaft Freude an den Pflänzchen habt, gibt es beim Umsiedeln von Küchenkräutern in den Garten einiges zu beachten. Eine wichtige Regel ist, dass die Kräuter keinesfalls zu früh nach draußen auswandern sollten. Denn auch im März und April droht Bodenfrost und die Eisheiligen stehen noch bevor. Diese dauern von 11. bis einschließlich 15. Mai. Bis zu diesen Tagen ist Spätfrost nicht zu unterschätzen. Lasst eure Kräuter bis Mitte Mai  in der Wohnung an einem hellen Fenster stehen.

Petersilie aussäen

Petersilie wird  von den Deutschen sehr gerne zum Verfeinern von Gerichten verwendet. Ihr könnt die Pflanze einfach selbst anbauen. Jetzt ist die ideale Zeit, um Keimlinge in der Wohnung zu ziehen. Denn draußen ist es nachts noch etwas kalt. Nach wenigen Tagen werdet ihr kleine Keimlinge entdecken. Sobald nach den Keimblättern erste Blätter folgen, können die Pflänzchen vereinzelt werden. Ansonsten wird das Wachstum schlechter. Auch die Wurzeln kürzen. Wenn ihr diese Dinge beachtet, könnt ihr euch auf eine ertragreiche Ernte freuen. Mitte März könnt ihr die Jungpflanzen in den Garten setzen. Haltet einen Abstand von rund 20 cm ein und wundert euch nicht über die lange Wachstumsphase. Petersilie wächst langsam. Kommt es nicht so sehr auf den Ertrag an, könnt ihr die Samen direkt ins Gemüsebeet säen. Die Samen sollten zwei Zentimeter unter die Oberfläche.

Schnittlauch aussäen

Auch Schnittlauch wird in Küchen gerne verwendet. Die Aussaat ist leicht. Die schwarzen Samen einfach in lockeres Erdreich streuen, etwas andrücken und gießen. Der frühe April ist zum Aussäen ideal. Im Vergleich zu Petersilie wächst diese Pflanze wesentlich schneller. Solltet ihr bereits Schnittlauch im Garten haben, solltet ihr das Frühjahr nutzen und die winterharte Pflanze teilen. Geschieht dies nicht, werden die Halme immer dünner und wachsen langsamer. Pflanzstöcke mit einem Spaten teilen und umpflanzen (in Töpfe oder andere Stellen im Beet). Anschließend gründlich gießen.

Koriander aussäen

Koriander benötigt im Freien einen windgeschützten sonnigen Platz. Da sich die Pflanze mit Schnittlauch und Kresse nicht versteht, solltet ihr sie nicht nebeneinander pflanzen. Die Aussat sollte erst ab Mitte April stattfinden. Falls ihr Samen auf der Fensterbank ziehen wollt, könnt ihr damit früher beginnen und die Pflänzchen im Mai in den Garten setzen. Haltet einen Mindestabstand von 15 cm ein.

Herkömmliche Blumenerde ungeeignet

Wenn ihr Kräuter als Saatgut anpflanzen wollt, dürft ihr keine herkömmliche Blumenerde nehmen. Sie ist reich an Phosphor, Kalium und Stickstoff und deshalb ungeeignet für Kräuter. Spezielle Aussaaterde ist erforderlich. Beachtet beim Kauf die Hinweise auf den Samenpäckchen. Dort steht meist genau erklärt, welche Bedingungen für die jeweilige Saat erforderlich ist. Zwischen Basilikum, der Lichtkeimer ist und Dunkelkeimern gibt es große Unterschiede. Manche Samen müssen tiefer in die Erde, andere wiederum sind mit etwas Sand zufrieden.

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