Tipps zur Grillrostreinigung + Tricks mit Backpulver und Zeitungspapier

Grillrostreinigung

Die Grillrostreinigung gleicht einer Wissenschaft. Ich habe es schon mit Kaffee probiert und damit kleine Erfolge gefeiert. Weitere Tipps und Tricks heute im Überblick.

Materialabhängige Grillrostreinigung

Damit ihr den Grillrost nicht nachhaltig beschädigt, müsst ihr zunächst wissen, aus welchem Material er besteht. Gusseisen erfordert schließlich andere Pflege als ein Edelstahlrost. Gusseisen verträgt zum Beispiel kein Spülmittel oder sonstige Reiniger, weil sie die praktische Anti-Haftbeschichtung (Patina) des Materials beschädigen. Auch die Spülmaschine ist tabu. Edelstahlroste sind robuster und kommen mit Spülmittel und Co. zurecht. Auf emaillierte Roste und verchromte Stahlroste solltet ihr besser verzichten. Gusseisen und Edelstahl sind meiner Meinung nach die bessere Wahl.

Gusseiserne Roste reinigen

Direkt nach dem Grillen mit Stahlbürste oder Stahlwolle von Schmutz befreien. Das wird am besten gemacht, wenn der Rost noch heiß ist, dann löst sich alles am bequemsten. Ist der Rost abgekühlt, könnt ihr ihn bei Bedarf mit klarem Wasser abspülen. Wichtig ist das Einölen der Oberflächen mit einem guten Speiseöl. Denkt daran, dass Gusseisen den Geschmack annimmt und wählt das Öl dementsprechend sorgfältig. Das Öl auf ein Küchenpapier geben oder mit einem Pinsel dünn auftragen. Gusseisen trocken lagern!

Edelstahlroste reinigen

Weniger empfindlich, sind Grillroste aus Edelstahl. Hier könnt ihr nach Belieben Spülmittel nehmen oder was ihr sonst zum Reinigen verwendet. Auch Stahlschwämme oder diverse Bürsten sind kein Thema. Hartnäckige Verschmutzungen lösen sich am ehesten, wenn ihr den Rost auf dem Grill ordentlich erhitzt. Mit einer Edelstahl-Grillbürste im heißen Zustand abbürsten, fertig. Nachteil: Es kommt zu dunklen Verfärbungen und nach und nach bildet sich Kruste. Das mag nicht jeder. Wer das schicke Edelstahl wieder zum Vorschein bringen will, muss schrubben. Neben dem Waschgang in der Spülmaschine gibt es aber mehrere Tricks:

  • Backpulver löst Fett und alles, was aus Eiweiß besteht. Das liegt am enthaltenen Natron. Zur Grillrostreinigung wird eine Packung Backpulver mit Wasser gemischt. Der Mix sollte eine cremige Konsistenz haben. Rost damit einreiben und warten. Ist alles getrocknet, mit Wasser und Bürste reinigen.
  • Der Zeitungspapier-Trick ist ebenso weit verbreitet. Dazu wird der kalte Rost in Zeitungspapier gewickelt und das Ganze gründlich gewässert. Die Feuchtigkeit muss bis zum Rost durchdringen, weshalb leichtes Einsprühen nicht reicht. Mehrere Stunden einwirken lassen. Anschließend lässt sich der aufgeweichte Schmutz komfortabler entfernen.

Natürlich gibt es noch viele weitere Ansätze, aber einiges ist mit unnötigen Kosten verbunden, die nicht sein müssen. Probiert diese Varianten und natürlich meine Kaffee-Reinigung aus und testet, was am besten klappt!

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