Superfoods Teil 1: Maca, Acerola, Goji-Beeren

Superfoods

Dem Begriff Superfoods begegnet man momentan überall. Von einem Trend kann dabei aber eigentlich nicht die Rede sein. Denn die Energiespender sind meist schon seit mehreren Jahrhunderten bekannt. Ich will euch in einer Artikelserie über einige der Super-Pflanzen informieren. Heute im Programm: Goji-Beeren, Maca und Acerola.

Maca – Das Potenzwunder

Bei Maca handelt es sich um eine Knolle eines Kresse-Gewächses, die jede Menge Calcium liefert und viel Eisen. Schon die Inkas in Südamerika wussten über ihre wertvollen Inhaltsstoffe Bescheid. Die Knolle soll die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit steigern. Maca ist außerdem als Aphrodisiakum sowie Potenzwunder bekannt und findet in der Naturheilkunde Verwendung. Auch Probleme der Wechseljahre sollen sich mit der Kraft der Knolle lindern lassen. Maca in Pulverform kann wie Mehl zum Kochen und Backen eingesetzt werden. Weitere Vorteile:

  • Hilft gegen Stress
  • wirkt verdauungsregulierend
  • reduziert Cholesterinspiegel

Acerola

Die Acerola enthält mit 1.700 Milligramm pro 100 Gramm extrem viel Vitamin C und darüber hinaus Vitamin B1 und B2. Dank eines leckeren Geschmacks kommt Acerola in Müsli, Desserts und Säften gut an. Als Frucht kann man die Acerola in Deutschland nur selten genießen, weil sie sich schlecht transportieren lässt. Dafür aber als Saft oder in getrockneter Form. Anders als viele vermuten, ist die Frucht nicht mit Kirschen verwandt. Der Begriff Acerolakirsche geht lediglich auf die optische Ähnlichkeit zurück. Die Früchte wachsen am Acerolabaum, der während der Regenzeit pinke beziehungsweisen weiße Blüten trägt.

Besonders gut lässt sich die Acerola mit folgenden Zutaten kombinieren (z.B. im Müsli):

Goji Beeren

Goji-Beeren vereinen viele unverzichtbare Nährstoffe für den Menschen in einer kleinen Beere. Neben reichlich Vitamin C liefern die kleinen Früchtchen Aminosäuren, sekundäre Pflanzenstoffe, essentielle Fettsäuren, Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E (!) und Mineralien. Zudem ist sogar mehr Eisen als in Spinat enthalten. 50 g getrocknete Beeren decken bereits 50 Prozent des Mindest-Tagesbedarfs. Ideal geeignet sind sie für Smoothies und Müsli. Die Goji-Beeren gehören zu den Nachtschattengewächsen, genau wie Kartoffeln oder Paprika und wachsen an einem Busch.

Vorteile des Verzehrs:

  • Stärkung des Immunsystems
  • Schutz der Augengesundheit
  • Aufbau der Darmflora
  • Unterstützung der Entgiftung

Nächste Woche geht´s dann weiter mit Teil 2 und den Superfoods Hanfsamen, Gerstengras und Açaí-Beeren.

Übrigens: Zum Superfood Chiasamen habe ich bereits einen Artikel verfasst.

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar