Spitzkohlsalat mit Radieschen

Spitzkohlsalat

Da Spitzkohl und Radieschen jetzt Saison haben, möchte ich euch vor dem Wochenende noch eine Salatvariante vorstellen. Mit  Spitzkohl und Radieschen habt ihr viele Nährstoffe in einem Salat. Spitzkohlsalat ist eine leichte Speise für den Frühling.

Infos zum Spitzkohl

Ähnlich wie Wirsing kann Spitzkohl ideal in Salaten verwendet werden. Die Blätter sind zart und haben eine schöne Optik. Bei diesem Gemüse ist die Frische allerdings enorm wichtig. Durch langes Lagern verschlechtern sich Geschmack und Qualität. Damit der Spitzkohl besser verdaut wird, solltet ihr ihn auch zur Verwendung im Salat kurz blanchieren. Er liefert jede Menge Nährstoffe und Vitamine. Auch Betacarotin und Kalium sind enthalten.

Spitzkohl einkaufen

Wenn ich Spitzkohl auf dem Markt kaufe, achte ich auf knackige grüne Blätter. Falls ich ihn nicht am gleichen Tag verarbeite, wird er im Kühlschrank gelagert und vorher in ein feuchtes Geschirrtuch gewickelt. Das Tuch spendet Feuchtigkeit und hält frisch. Länger sollte das Gemüse aber nicht herumliegen, da es besonders empfindlich ist und der Spitzkohlsalat sonst nicht mehr schmeckt.

Spitzkohl vorbereiten zum Verarbeiten

Vor der Verarbeitung entfernt ihr den Strunk und die äußeren Blätter, falls diese nicht mehr in Ordnung sind. Wenn euch die dicken Blattrippen zu fest sind, könnt ihr diese entfernen. Anschließend die Blätter in kaltem Salzwasser waschen. Spitzkohl könnt ihr nicht nur roh beziehungsweise blanchiert als Salat zubereiten. Wenn ihr das Gemüse in Streifen schneidet, könnt ihr es in der Pfanne in etwas Butter braten. Schon in fünf bis acht Minuten ist es fertig. Spitzkohl kommt außerdem in Aufläufen, zu Nudeln oder in Suppen gut an.

Spitzkohlsalat mit Radieschen

Zutaten:

  • 500 g Spitzkohl
  • 5 Radieschen
  • Essig
  • Öl
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Senf
  • frische Kräuter
  • evtl. Joghurt oder Schmand

Zubereitung:

Zuerst bereitet ihr den Spitzkohl, wie oben beschrieben, vor. Die gewaschenen Spitzkohl-Blätter könnt ihr dann direkt roh verarbeiten und in Streifen schneiden. Wenn ihr einen empfindlichen Magen habt, empfehle ich die Blätter kurz in kochendem Wasser zu blanchieren. So ist das Gemüse leichter verdaulich. Aber sobald ihr die Blätter zu lange im Wasser lässt, fallen sie zusammen. Es reicht  eine gute Minute, höchstens zwei. Radieschen waschen und in feine Scheiben schneiden. Wenn ihr einen Gemüsehobel habt, gelingen hauchdünne Scheiben besonders gut.

Bei der Salatsoße lasst ihr eurer Fantasie freien Lauf. Wählt Essig, Öl und frische Kräuter ganz nach eurem Geschmack. Im Prinzip ist es ja schön, wenn ein Salat immer ein bisschen anders schmeckt. Kräuter waschen und klein hacken. Öl, Essig, Senf, Salz, Pfeffer und Kräuter gründlich mischen. Eventuell mit etwas Wasser verdünnen. Wenn ihr die Salatsoße etwas milder mögt einfach Joghurt oder Schmand dazugeben. Alles gut verrühren und den Spitzkohl mit den Radieschen unterheben. Fertig ist der Spitzkohlsalat.

Lasst euch den Spitzkohlsalat schmecken und genießt das Wochenende.

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