Schneewittchenkuchen Rezept mit Schokoladenteig

Schneewittchenkuchen

Ihr mögt Donauwelle und ganz viel Schokolade? Dann könnte dieses Rezept für einen Schneewittchenkuchen genau das Richtige für euch sein! Die klassische Donauwelle trägt in einigen Regionen diese märchenhafte Bezeichnung und kann in diversen Ausführungen gebacken werden. Die schokoladige Version wird Naschkatzen gefallen : )

Zutaten:

  • 6 Eier
  • 250 g Zucker
  • 400 g Mehl
  • 200 g Butter
  • 1 Pack Backpulver
  • 3-4 EL Kakao
  • 1 Glas Schattenmorellen
  • 1 EL Milch
  • 2 Pack Vanille Puddingpulver + entsprechend Milch (100ml weniger als angegeben) und Zucker zur Zubereitung
  • ca. 250 g Zartbitter-Kuvertüre (gerne auch mehr :)

Zubereitung:

Butter 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Kirschen in einen Sieb schütten und abtropfen lassen. Den Saft könnt ihr auffangen und mit viel Wasser verdünnt trinken. Während die Kirschen gut abtropfen, bereitet ihr den Grundteig für den Schneewittchenkuchen vor. Dazu in Stücke geschnittene Butter mit Zucker verrühren. Eier nach und nach dazugeben, bis eine schöne gleichmäßige Masse entstanden ist. Mit dem Rührgerät klappt das super einfach.

Backpulver und Mehl sorgfältig mischen. Damit keine Klumpen von Backpulver im Teig zurückbleiben (schmeckt furchtbar!) siebe ich das Backpulver ins Mehl. Die Mehlmischung jetzt zum Teig geben und alles wieder gut verrühren. Anders als es bei der klassischen Donauwelle der Fall ist, habe ich mich mal dafür entschieden keine zweierlei Teigsorten zu machen. Normalerweise wird an dieser Stelle ein Drittel des Teiges vom Rest getrennt und mit Kakao gemischt. Bei dieser Variante machen wir das nicht, sondern geben den Kakao komplett in die Teigmenge. Das schmeckt schön schokoladig und spart ein bisschen Zeit. Sollte die Masse durch das Kakao-Pulver zu fest werden, könnt ihr mit etwas Milch gegensteuern.

Wollt ihr lieber nach dem klassischen Rezept vorgehen, findet ihr in diesem Beitrag das passende Rezept zur Donauwelle.

Backofen auf 180 °C vorheizen. Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, gleichmäßig glatt streichen und nun die Kirschen darauf verteilen. Drückt sie leicht ein damit sie gut in den Teig eingebacken werden. Um zu verhindern, dass sie bis an den Boden runter rutschen, leicht mit Milch „pudern“. Jetzt wird der Kuchen für 30-35 Minuten gebacken. Je nach Hitze lasst ihr ihn noch fünf Minuten länger drin. Danach abkühlen lassen.

2. Schicht für den Schneewittchenkuchen

Jetzt geht´s an die zweite Schicht: Dafür Pudding wie gewohnt kochen, allerdings kommt weniger Milch zum Einsatz. Ca. 100-150 ml könnt ihr weglassen. Der Pudding soll etwas fester werden als üblich. Den heißen Pudding über den Blechkuchen geben, sodass überall ausreichend Pudding vorhanden ist. Sollte es etwas viel Masse für euer Blech sein, füllt ihr einen Teil Pudding in Dessertgläser ; ) Jetzt müsst ihr das Ganze vollständig erkalten lassen.

3. Schicht für den Schneewittchenkuchen

Zum Schluss Kuvertüre schmelzen und über den Pudding schütten. Mit einer Gabel könnt ihr der Glasur dekorative Wellen verpassen.

Habt ihr alles richtig gemacht, begeistert dieser Schneewittchenkuchen beim Anschneiden durch drei klar erkennbare Schichten. Eine dunkle unten, eine helle in der Mitte und die Schokoladenglasur als Topping. Wie bei Schneewittchen ist der Kontrast aus Hell und Dunkel das vorherrschende Merkmal, daher der Name!

Schneewittchenkuchen als Torte

Den Schneewittchenkuchen müsst ihr nicht auf dem Blech zubereiten. Ich nehme diese Variante nur gerne, weil man mehr Stücke erhält und diese schön zurechtschneiden kann. Alternativ backt ihr den Kuchen als Torte in der runden Springform. Dann müsst ihr die Mengen aber anpassen. Hier meine Schätzung:

  • 3 Eier
  • 125 g Zucker
  • 200 g Mehl
  • 100 g Butter
  • 2 EL Backpulver
  • 2 EL Kakao
  • 1/2 Glas Schattenmorellen (je nach Geschmack geht auch ein ganzes Glas)
  • 1 EL Milch
  • 1 Pack Vanille Puddingpulver + entsprechend Milch (100ml weniger als angegeben) und Zucker zur Zubereitung
  • ca. 150 g Zartbitter-Kuvertüre

Ob die Mengen so perfekt stimmen, garantiere ich aber nicht ; ) Sollte aber ungefähr passen. Vergleicht die Mengenangaben einfach mit einem ähnlichen Teig-Grundrezept, das für eure Form geeignet ist. Damit ihr die Schichten dekorativ hinbekommt, lasst ihr die Springform geschlossen bis alles kalt ist.

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