Sauerampfer – Infos und Zubereitung

Sauerampfer

Sauerampfer ist ein gesundes Wildgemüse, das nun Saison hat und frisch erhältlich ist. Heute will ich euch zeigen, wie ihr ihn zubereitet. Des weiteren habe ich einige Informationen zum Blattgemüse gesammelt damit ihr wisst, was auf den Tisch kommt ; )

Informationen zum Sauerampfer

Der Sauerampfer zählt zu den Knöterichgewächsen und ist ein Wildgemüse. Genau wie Blattspinat und Löwenzahn gehört er zum Blattgemüse sowie zu den Frühlingskräutern. Das wilde Kraut stammt aus Europa und zeichnet sich durch lange, pfeilförmige Blätter aus, die an Spinat erinnern. Die Höhe der Pflanze kann zwischen 30 und 100 Zentimetern betragen.

Man findet das Gewächs häufig auf feuchten Wiesen. Besonders gut wächst die krautige Pflanze auf nährstoff- und stickstoffreichem Boden. Auch lehmiger Untergrund ist willkommen. In der Blütezeit zwischen Mai und August wachsen kleine rote Blüten an Stängeln. Die Säure des Sauerampfers ist unverwechselbar. In Salaten sorgt der Geschmack für eine würzige Note. Sauerampfer als Wildgemüse kann roh oder gekocht verzehrt werden und ist reich an Vitamin C. Verantwortlich für den säuerlichen Geschmack ist die enthaltene Oxalsäure. Das Blattgemüse enthält zudem viel Eisen. Wer allerdings unter Eisenmangel leidet, sollte Sauerampfer meiden, da die Oxalsäure die Eisenaufnahme einschränkt. Sauerampfer wirkt blutreinigend und entschlackend.

Ernte, Lagerung und Verarbeitung

Geerntet wird Sauerampfer ab April bis November. Er sollte wenn möglich direkt verarbeitet werden. Vom Trocknen muss ich abraten, weil das Gemüse enorm viele Nährstoffe und sein Aroma verlieren würde. Wollt ihr den rohen Sauerampfer dauerhaft lagern, könntet ihr die Blätter in Streifen schneiden, in einem entsprechenden Behälter in Wasser einlegen und einfrieren. Dadurch werden die Inhaltsstoffe sowie das Aroma konserviert.

Zum Kochen sollten lediglich die jungen Blätter genutzt werden, weil die größeren, älteren Blätter im Geschmack unangenehm herb sein können. Roh könnt ihr Sauerampfer in Streifen schneiden oder hacken und zu Salaten geben sowie in Suppen streuen. Das verleiht den Gerichten ein besonderes Aroma. Auch in Soßen oder gekocht als Gemüsebeilage macht er sich gut.

Püree aus Sauerampfer

Ihr könnt die Blätter nach dem Waschen auch einfach in einem Topf erhitzen und mit Sahne, Schmand oder Butter abschmecken. Oder ihr dünstet die Blätter direkt in etwas Butter. Die Blätter fallen sogar ohne Zugabe von Wasser schnell zusammen. Fix könnt ihr so ein Püree zubereiten ohne großen Aufwand. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig ist eine gesunde Mahlzeit. Mit etwas Gemüsebrühe wird das Püree milder.

Sauerampfer als Basis

Kocht ihr den Sauerampfer dient er als Basis für Suppen, Soßen, Pürees oder Füllungen für Blätterteig und Ähnliches. Empfehlenswert ist es das Wasser vom Kochen oder Blanchieren wegzuschütten. Es enthält ebenfalls Säure wodurch Speisen ziemlich bitter und sauer werden können. Mischt ihr Spinat beim Kochen mit Sauerampfer, erhaltet ihr einen würzigen Geschmack. Sauerampfer könnt ihr grundsätzlich zubereiten wie Spinat. Wie das geht, habe ich euch in einem separaten Beitrag erläutert.

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