Rezept „Schwäbischer Zopf“ für die Lurpak-Blogparade

Schwäbischer Hefezopf

Vor Kurzem erfuhr ich von der Blogparade zur dänischen Premiumbutter Lurpak, die zwischen 28. März und 6. April 2015 stattfindet. Thema der Blogparade ist, was man aus guter Butter alles zaubern kann. Passend dazu präsentiere ich ein leckeres Rezept für einen Schwäbischen Zopf mit Speck-Käse-Füllung und beantworte einige Fragen von Lurpak.

Nun stellt sich natürlich zunächst einmal die Frage, wer Lurpak eigentlich ist. Vielleicht kennt ihr eher die Marke Arla und deren Produkt Kærgården?Lurpak ist eine der drei Marken unter dem Dach von Arla, der schwedisch-dänischen Molkereigenossenschaft. Die Lurpak Butter ist in mehr als 100 Ländern erhältlich. Und da mir das Thema Butter natürlich am Herzen liegt, konnte ich nicht nein sagen! ;) Butter ist Fett, Fett bringt Geschmack.

In dem Zusammenhang hat Lurpak einige Fragen an die Teilnehmer der Blogparade, die ich natürlich gerne beantworte:

Butter+?=♥

Darf ich hier mit Butter antworten? ;) Die heutige fettfreie Küche ist nicht meine Welt, dabei kann man mit Butter so tolle Sachen machen. Man kann zum Beispiel Spaghetti kochen, die in Butter schwenken und dann einfach Zucker drüber geben. Wenn man ein richtig leckeres und frisches Brot hat, reicht vielleicht auch mal nur Butter als Aufstrich. Und dann gibt es noch Butterkekse, die schmecken noch besser wenn man sie mit Butter bestreicht ;)

Auf dem Markt, direkt vom Bauern oder im Supermarkt – Wo kaufst du deine Lebensmittel am liebsten ein?

Bei mir gibt es nur saisonales Gemüse, wenn es geht aus Deutschland. Zugegebenermaßen sind die Durststrecken in denen es nur Kohl gibt nicht schön, aber ob man im Winter Erdbeeren kaufen muss, weiß ich nicht. Ich bin in der glücklichen Lage bei einem Hofladen einkaufen zu können, pflanze aber im Garten jedes Jahr Tomaten, Gurken und Chilis an. Wenn man einmal selbst gezogenes Gemüse probiert hat, wundert man sich, wo der Geschmack bei der Supermarkt-Ware abgeblieben ist. Letztes Jahr hatte ich diesen Aha-Effekt mit selbst angebauten Zucchini – kein Vergleich zur gekauften Ware!

Fremde Kulturen, fremde Küchen – Wo und wie begibst du dich am liebsten auf kulinarische Entdeckungsreise?

Der Süden Europas ist ein ganz übles Pflaster! Pizza & Pasta in Italien, Fisch in Griechenland. Man sollte immer da essen gehen, wo die meisten Einheimischen sitzen. Natürlich ist der Unterschied zur heimischen Küche nicht all zu groß, aber bei Fernreisen bekommt man wirklich Gerichte, die man hier weder bekommt noch kochen würde. In Mexiko gab es zum Beispiel Pollo con Mole (Hähnchen in Schokoladensoße) – das war ganz großes Kino!

Legst du besonders viel Wert auf die Qualität und Natürlichkeit oder ggf. auch Marken von Lebensmitteln? Was ist dir in dieser Hinsicht besonders wichtig?

Diese Frage ist ebenso schnell wie einfach beantwortet: keine Glutamate, keine Lebensmittelzusatzstoffe und keine Konservierungsmittel! Es ist erstaunlich in wie vielen Produkten Chemie ist, insbesondere in Würzmischungen und günstigen Tiefkühl-Artikeln. Über die Tatsache ob Margarine nötig ist, kann man lange streiten. Dann lieber schöne Butter und hochwertige Lebensmittel. Das gilt insbesondere auch für Fleisch. Vielleicht braucht man das nicht jeden Tag, sondern kauft das qualitativ hochwertigere fürs Wochenende.

Je mehr man experimentiert, desto mehr kann schief gehen. Erzähle von deinem chaotischsten Küchenerlebnis.

Burger Buns und ich werden in diesem Leben wohl keine Freunde mehr. Da gesmoktes Fleisch schon einen starken Eigengeschmack besitzt, versucht man mit süßen Burger Brötchen gegenzuwirken. In der Regel sind Burger Buns nichts anderes als Brioche. Zugegebenermaßen ist auch nicht grad wenig Butter drin. Meine Buns werden in der Regel nur 1cm hoch, schwarz und oder schwarz und nicht durch. Ich hab wirklich diesbezüglich alle Variationen durch, es will einfach nicht funktionieren.

Schwäbischer Hefezopf
Schwäbischer Zopf mit Speck und Käse

Mein Rezept zur Blogparade: Schwäbischer Zopf

Mit leckerer Butter lässt sich so einiges machen. Ich habe mir für die Blogparade einen Schwäbischen Zopf ausgesucht, der mit Speck und Käse gefüllt wird. Viel Spaß beim Nachmachen und Genießen : )

Zutaten:

für den Hefeteig:

  • 375 g Mehl
  • 190 ml Milch
  • 80 g Butter
  • 1/2 Würfel Hefe

für die Füllung:

  • 150 g Speck, gewürfelt
  • 100 g Käse, gerieben
  • 1 Becher Schmand

zum Bestreichen:

  • 1 Ei

Zubereitung:

Mehl in eine Schüssel geben und die Hefe darüber zerbröseln. Milch leicht erwärmen und die Butter darin auflösen. Sobald die Butter zerlassen ist, alles mit Mehl und Hefe verkneten. Das Ergebnis sollte ein gleichmäßiger Teig sein. Diesen lasst ihr in einer bemehlten Schüssel, abgedeckt mit einem trockenen und sauberen Geschirrtuch (Baumwolle) solange „gehen“ bis er die doppelte Größe hat.

In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten: Alle Zutaten miteinander verrühren. Das war´s auch schon! Den Teig zu einem Rechteck ausrollen, das ungefähr die Größe 30×40 Zentimeter hat. Die vorbereite Füllung gleichmäßig auf dem Teig-Rechteck verteilen, den Teig aufrollen und dann zu einem Zopf formen. Ich mache das immer so, dass ich den aufgerollten Teig in der Mitte durchschneide, beide Teile an einem Ende zusammendrücke damit sie schön halten und dann einfach immer wieder ein Teigstück über das andere lege. Mit wenigen Handgriffen formt ihr so einen schönen Zopf. Ein passendes Video dazu habe ich im YouTube-Channel der Küchenzicke entdeckt. Bei dieser gefüllten Variante müsst ihr beim Durchschneiden allerdings darauf achten, dass ihr die Enden gut verschließt, damit nichts herausläuft.

Den fertig geformten Zopf mit einem verquirlten Ei bestreichen. Dann nochmals 15 Minuten gehen lassen. Ein Schwäbischer Zopf wird im vorgeheizten Ofen bei 170°C Umluft rund 45 Minuten gebacken. Der Zopf eignet sich ideal als Party-Snack für hungrige Gäste, für unterwegs beim Picknicken oder einfach als abwechslungsreiches Abendbrot.

Lasst es euch schmecken : )

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