Rezept: Entenbrust mit selbst gemachtem Rotkohl und Bratensauce

Entenbrust

Am Wochenende hatte ich mal wieder richtig Lust auf Rotkraut. Typisch für die Jahreszeit. Kombiniert mit Entenbrust und einer leckeren Bratensauce könnt ihr ein tolles Essen für kalte Tage kreieren. Das heutige Rezept beschert dank Schongaren zartes Fleisch zum Schlemmen.

Zutaten:

Für 2:

  • 400 g Entenbrustfilet
  • 150 ml Geflügelfond (könnt ihr im Glas kaufen)
  • 2 EL Sahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • ½ TL eingelegter grüner Pfeffer
  • alle Zutaten für Rotkohl (nach Omas Rezept!)

Zubereitung:

Ofen mit feuerfester Form auf 80 Grad (Ober-Unterhitze) vorheizen. Die Entenbrust wird mit der Niedrigtemperaturmethode schonend gegart, deshalb brauchen wir nicht mehr Hitze. Fleisch kalt abbrausen, abtrocknen und die Haut rautenförmig einschneiden. Aber nicht zu tief, nur oberflächlich! Salzen und pfeffern. Filet mit der Hautseite nach unten in eine Pfanne legen und mit mittlerer Temperatur erwärmen. Dann knapp fünf Minuten scharf braten, damit eine goldbraune Färbung und Röstaromen entstehen. Die andere Seite zwei Minuten brutzeln. Im Ofen rund 60 Minuten garen bis eine Kerntemperatur von 65 °C erreicht ist. Die Anschaffung eines Fleischthermometers lohnt sich!

Achtung Planung: Rotkohlzubereitung frisst Zeit

Den Rotkohl würde ich am Vortag vorbereiten, weil er aufgewärmt noch besser schmeckt. Da die Zubereitung einiges an Zeit kostet, darf man das nicht unterschätzen in Kombination mit der Entenbrust. Allein das Garen dauert etwa 45 Minuten bis eine Stunde. Hinzu kommt das Putzen und Schneiden des Kohlkopfs. Ich persönlich bereite das Rotkraut gern vor und erwärme es dann bei Bedarf. Es lässt sich wunderbar einfrieren.

Sauce zaubern und Entenbrust servieren

Die Pfanne wird nach dem Anbraten der Entenbrust nicht gewaschen, sondern benutzt, um den Fond aufzukochen. Allerdings wird die größte Menge an Entenfett in einen Topf umgefüllt. Warum erfahrt ihr im nächsten Abschnitt. Während der Fond erhitzt, löst ihr durch Rühren den Bratensatz vom Pfannenboden. Am besten ein Schneebesen nehmen, damit sich alles gut vermischt für die Sauce. Das Ganze knapp zehn Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln lassen. Den eingelegten Pfeffer und Sahne hineinrühren, kurz aufkochen und nach Geschmack salzen. Falls nötig, Sauce mit Kartoffelstärke andicken. Es sollte aber so passen.

Rotkohl aufpeppen!

Wie ihr Rotkraut selber macht, habe ich euch im oben verlinkten Beitrag erklärt. In diesem Fall solltet ihr aber unbedingt das ausgetretene Entenfett aus der Pfanne verwenden. Statt zusätzlich Schmalz zu nehmen, wie in meinem Rotkraut-Rezept angegeben, erhitzt ihr das Entenfett in einem Topf. Das verleiht dem Rotkohl einen großartigen Geschmack.

Nur Rotkohl als Beilage ist euch zu langweilig? Kartoffelpüree, Buttergemüse oder Kastanien geben eine gute Ergänzung ab.

Weitere Infos und Rezeptideen:

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