Petersilienwurzel – Rezept und Infos

Petersilienwurzel

Die Petersilienwurzel ist ein feines Wintergemüse. Trotz allem verwenden es nur wenige Haushalte regelmäßig zum Kochen. Dabei lässt es sich leicht verarbeiten und enthält viele gesunde Stoffe. Ausprobieren lohnt sich : )

Merkmale und Eigenschaften

Im Vergleich zur Verwandtschaft der Blattpetersilie verfügt Petersilienwurzel über viel größere Knollen. Diese lassen sich leicht schälen, wie Karotten. Auf den Märkten gibt es zwischen Oktober und Februar frische Petersilienwurzeln. Neben B-Vitaminen enthält das kräftige Wintergemüse unter anderem Eisen und viel Vitamin-C. Intensiv-würzig könnte man den Geschmack beschreiben. Optisch ähnelt Petersilienwurzel der Pastinake.

Tipps zu Einkauf und Lagerung der Petersilienwurzel

Beim Einkaufen solltet ihr lediglich zu festen, knackigen und glatten Knollen greifen. Kleinere Knollen schmecken zarter als große. Eingewickelt in ein feuchtes Tuch hält sich das Gemüse bis zu einer Woche.

Suppen- und Püree-Rezept

Zutaten:

  • Petersilienwurzeln (je nach Personenanzahl)
  • Butter
  • Salz
  • etwas Weißwein
  • rund 300 ml Gemüsebrühe
  • rund 300 ml Sahne

Zubereitung:

Petersilienwurzel schälen, waschen und in grobe Würfel schneiden. Butter in einem Topf erhitzen bis sie bräunlich wird und leichte Klumpen bildet. Gemüsewürfel dazugeben und mit Salz gut würzen. Als Geschmacksträger verleiht die Butter dem Gemüse einen kräftigen und leckeren Geschmack. Mehrmals umrühren. Etwas Weißwein hinzugeben, als Säurebestandteil für die Suppe. Gemüsebrühe dazu und nochmals rühren. Von der Menge her, solltet ihr soviel Flüssigkeit hinzugeben, bis das Gemüse schwimmt, mehr aber auch nicht. Rund 15 Minuten köcheln lassen, bis die Wurzelstücke weich sind. Sahne hinzufügen und Herd ausschalten, jetzt darf die Suppe nicht mehr kochen!

Mit einem Pürierstab alles kurz mixen, anschließend durch einen Sieb schütten und Flüssigkeit auffangen. Die Suppe ist damit fertig. Lediglich mit etwas Salz abschmecken. Die abgesiebten Gemüsestücke in eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab zu Püree verarbeiten. Somit könntet ihr die Suppe beispielsweise als Vorspeise verwenden und das Püree als Beilage zum Hauptmenü.

Die Mengen von Gemüsebrühe und Sahne müsst ihr je nach Gemüsemenge anpassen. Grundsätzlich gilt: Das Verhältnis zwischen Sahne und Gemüsebrühe sollte 1:1 sein, damit die Suppe nicht zu fettig wird.

Guten Appetit!

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