Oliven 1×1: Sorten, Nährstoffe und mehr – Teil 1

Oliven

Oliven sind eine feine Sache. Sie sind lecker, super gesund und total vielfältig verwendbar. Doch was steckt genau drin, welche Sorten gibt es und wo werden sie angebaut? Dies und mehr hier im Beitrag.

Allgemeines zur Olive

Bei Oliven handelt es sich um Steinfrüchte des Echten Ölbaums, besser bekannt als Olivenbaum. Letzterer wird als Nutzpflanze bereits seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. geschätzt. Der Baum kann bis zu sieben Jahre benötigen, bis die ersten Früchte geerntet werden. Generell schmecken schwarze Oliven aromatischer als ihre grünen Kollegen. Warum das so ist, erfahrt ihr in Teil 2. Sind sie in Salzlake eingelegt und sehr salzig, einfach kurz unter klarem Wasser abspülen.

Saison und Ernte

Die Olivenernte startet im September und dauert je nach Wetter bis Februar. 90 Prozent werden zu Olivenöl gepresst, der Rest wird zu Tafeloliven. Die Ernte erfolgt von Hand unter größter Sorgfalt.

Oliven Sorten und Anbaugebiete

  • Gaeta: Wird nahe Rom in einem Badeort angebaut. Ihr Spitzname ist „schwarze Perle“ und deutet auf ihre dunkle Farbe hin.
  • Manzanilla: Kommt aus Spanien und eignet sich aufgrund ihrer kompakten Größe gut zum Füllen. Sicherlich kennt ihr sie gefüllt mit Paprika oder Frischkäse. Sie wird gerne „kleiner Apfel“ genannt und ist hellgrün.
  • Bella di Cerignola: Diese Sorte stammt aus Apulien und stellt die größte Olive der Italiener dar. Sie zeichnet sich durch knackiges, reichlich vorhandenes Fruchtfleisch, einen milden Geschmack und eine satte grüne Farbe aus.
  • Kalamata: Dies ist die bekannteste Sorte und etwas heller als Gaeta. Sie wird auf der Halbinsel Peloponnes in Griechenland angebaut und enthält wenig Bitterstoffe. Sie schmeckt saftig und ist schön fleischig.
  • Taggiasca: Ihr Name ergibt sich aus der Herkunft: Die Stadt Taggia in Ligurien, einer Küstenregion in Italien. Geschmacklich ähnelt die Taggiasca Olive den Pinienkernen. Optisch liegt sie zwischen grün und leichtem Violett.

Am meisten Oliven exportiert Spanien. Anbaugebiete gibt es jedoch auch in Italien, Türkei, Ägypten und Griechenland. Aufgrund der geschmacklichen Unterschiede, bleibt euch oft nur eins: Durchprobieren! Oliven können sehr unterschiedlich schmecken. Die aus dem Glas finde ich persönlich nicht so toll. Deutlich feiner schmecken sie frisch aus dem Feinkost- oder Bioladen.

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