Marinaden zum Grillen – Fleisch selbst einlegen

Marinaden zum Grillen

Marinaden zum Grillen gehören einfach dazu. Wenn ihr von einem besonders guten Geschmack und hoher Qualität beim Grillen profitieren wollt, solltet ihr euer Fleisch selbst einlegen. Damit ihr am Wochenende direkt loslegen könnt, findet ihr anbei ein paar Beispiele für Marinaden und hilfreiche Tipps.

Keine unnötigen Zusatzstoffe

Wenn ihr euer Fleisch selbst einlegt, profitiert ihr von einigen Vorteilen. Unter anderem könnt ihr so verhindern, dass ihr unnötige Konservierungs- und Farbstoffe sowie Geschmacksverstärker zu euch nehmt. In fertig eingelegten Steaks sind diese Stoffe fast immer enthalten. Vorteilhaft ist auch, dass ihr die Frische des Fleisches richtig prüfen könnt. Ihr seht die Oberfläche ohne, dass diese von der Marinade bedeckt ist und könnt einen Geruchstest machen ohne von Gewürzen abgelenkt zu werden. Außerdem wird euch der Geschmack überzeugen : )

Frühzeitig einlegen!

Wollt ihr Fleisch selbst einlegen, solltet ihr das am Tag vor dem Grillen machen. So hat das Fleisch genug Zeit die Aromen aufzunehmen. Legt das Fleisch ein, deckt es ab und stellt es über Nacht in den Kühlschrank. Super eignen sich dafür Gefrierbeutel. Die könnt ihr einfach mehrmals wenden und schon läuft die Marinade lückenlos über das Fleisch.

Fleisch einlegen

Einlegen könnt ihr sowohl Schwein als auch Geflügel und Rind. Je nach Geschmack und Anspruch reicht eine einfache Marinade aus Olivenöl, frischen Kräutern, Knoblauch und etwas Zitronensaft. Damit ihr auch raffinierte Marinaden probieren könnt, habe ich mal drei Varianten zusammengetragen.

Grillmarinade für Putenfleisch

Wer es gerne einfach mag, sollte diese Marinade ausprobieren. Sie wird ohne Öl zubereitet und verfeinert das gute Fleisch hervorragend.

Zutaten:

  • 3 Knoblauchzehen
  • 50 ml Sojasoße
  • Chilipulver
  • Bohnenkraut

Zubereitung:

Knoblauchzehen schälen und durch die Presse jagen. Gepressten Knoblauch mit Sojasoße mischen und mit Chilipulver würzen. Anschließend das Putenfleisch darin einlegen. In die Einlage noch ein bis zwei Zweige Bohnenkraut legen. Das verleiht der Marinade ein feines Aroma. Kurz vor dem Grill holt ihr das Fleisch aus der Marinade, legt es auf den Grill und bestreicht es währenddessen regelmäßig mit der Soße.

Einfache Marinade zum Grillen – aber scharf!

Folgende Marinade ist ebenfalls einfach zuzubereiten dafür aber relativ scharf. Ideal für Hähnchen und Spareribs.

Zutaten:

  • 6 EL Olivenöl
  • 5 EL Weinessig
  • 4 EL normaler Honig
  • 3 EL Sambal Oelek (Würzpaste)
  • 1 Prise Zucker

Zubereitung:

Alle Zutaten gut verrühren und Fleisch hineinlegen. Damit der Honig beim Grillen nicht verbrennt, sollte das Fleisch nicht auf größter Hitze brutzeln! Während dem Grillen Fleisch mehrmals mit Marinade einpinseln.

Marinade – ideal für Nackensteaks

Mit dieser Marinade kann mengenmäßig rund ein Kilogramm Fleisch eingelegt werden. Idealerweise werden Nackensteaks darin mariniert.

Zutaten:

  • 12 EL Ketchup
  • 4 EL Honig
  • 4 EL Kräuteressig
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Sherry oder Rum
  • 1 große Zwiebel
  • Pfeffer
  • rosenscharfes Paprikapulver
  • 1 TL Oregano (getrocknet)
  • 1 TL Basilikum (getrocknet)
  • ein Bund Petersilie

Zubereitung:

Zwiebel schälen und fein hacken. Petersilie waschen, fein hacken und mit allen anderen Zutaten vermischen. Steaks darin einlegen und währenddessen mehrmals wenden. Vor dem Grillen abtropfen lassen. Auf dem Grill immer wieder gut mit der Marinade bestreichen.

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