Kräuteröl selber machen – Tipps und Tricks für gutes Gelingen

Kraeuteroel

Kräuter wie Rosmarin und Thymian gedeihen derzeit in Hülle und Fülle. Ich komme mit dem Verwenden gar nicht hinterher. Um die aromatischen Köstlichkeiten zu konservieren, ist das Herstellen von Kräuteröl ideal. Wie das Ansetzen erfolgreich klappt, hier zum Nachlesen.

Welche Öle eignen sich?

Damit die Aromen der Kräuter bestmöglich zur Geltung kommen, sollte der Geschmack des Öls zurückhaltend sein. Mildes Olivenöl, Maiskeim-, Distel-, Raps- und Sonnenblumenöl sind optimale Sorten. Mischungen sind ebenfalls denkbar. Kleinere Mengen Kürbiskernöl sorgen beispielsweise für eine raffinierte Note. Das Öl ist möglichst frisch zu verarbeiten.

Was ist bei Kräutern zu beachten?

Es ist kein Muss, aber das Trocknen von Kräutern vor dem Ansetzen von Kräuteröl hat zwei entscheidende Vorteile:

  1. Das Öl wird nicht trüb, was ansonsten vom Wasseranteil in den Kräutern begünstigt wird.
  2. Schimmel wird vorgebeugt.

Worauf kommt es bei Flaschen und Gläsern an?

Diese sollten gründlich gereinigt, möglichst heiß gespült und getrocknet werden. Es darf kein Wasser mehr darin enthalten sein. Wer sicher gehen will, sterilisiert die Gefäße, entfernt also alle Mikroorganismen.

Und so geht´s!

  • Getrocknete Kräuter mit Gewürzen einfüllen!
  • Speiseöl aufgießen! Alle Zutaten müssen mit Öl bedeckt sein.
  • Behältnisse sorgfältig verschließen!
  • Minimum vier Wochen ziehen lassen! Dabei an einem dunklen, kühlen Ort aufbewahren!
  • Anschließend vielfältig beim Grillen, für Salatdressings und vieles mehr einsetzen oder verschenken!

Originelle Extras

Neben Kräutern, die ihr solo oder als Mix für Kräuteröl verwendet, lohnt sich das Ergänzen von Zutaten wie getrocknetem Knoblauch, getrockneten Tomaten, Senfkörner und Zitronenverbene (auch getrocknet). Bunter Pfeffer sorgt für eine attraktive Optik.

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