Käsefondue – Informationen, Tipps und Tricks

Kaesefondue

Bis Weihnachten und Silvester sind es zwar noch ein paar Wochen, aber einige von euch machen sich vielleicht schon jetzt Gedanken über das Festtagsmenü. Da vielerorts Käsefondue auf dem Programm steht, habe ich hierzu ein paar Tipps arrangiert. 

Der ideale Käse

Damit Käsefondue so richtig lecker schmeckt, braucht es natürlich einen guten Käse. Wer es klassisch mag, mischt die beiden Sorten Vacherin und Gruyère. Gruyère ist ein halbharter Hartkäse aus der Schweiz. Er kann auch hart sein. Er wird aus Kuh-Rohmilch hergestellt. Der halbharte Käse Vacherin aus dem Schweizer Freiburg entsteht ebenfalls aus Kuhmilch und eignet sich aufgrund seines würzigen Geschmack hervorragend für Käsefondue. Beide Sorten haben einen hohen Fettgehalt. Alternativ können Raclettekäse und Emmentaler zum Einsatz kommen. Noch würziger wird es mit Appenzeller. Der sollte aber nicht die ganze Käsemasse ausmachen, sondern nur einen Teil.

Richtig abschmecken

Allein mit Käse kommt das Käsefondue aber nicht aus. Damit die richtige Würze und ein toller Geschmack entsteht und das Fondue nicht allein nach Käse schmeckt, können verschiedene Zutaten zum Einsatz kommen. Hier ein paar Beispiele:

  • Pfeffer
  • Muskat
  • Knoblauch
  • Milch
  • Sahne
  • Zitronensaft
  • Weißwein
  • Kirschwasser
  • Brühe
  • Süßmost

Bei Knoblauch sollte aber kein Knoblauch direkt im Fondue landen. Es reicht eine halbierte Zehe zu nehmen und damit den Fonduetopf vor dem Füllen innen einzureiben. Wird sehr würziger Käse genutzt, können Sahne und Milch helfen das Ganze etwas zu mildern. Kann die Käsemasse etwas mehr Aroma vertragen, sind Pfeffer, Zitronensaft, Weißwein, Kirschwasser und Muskat ideal. Alternativen zu Alkohol sind Brühe oder Süßmost.

Die perfekte Konsistenz

Eine Herausforderung beim Käsefondue ist das Erreichen der perfekten Konsistenz. Der Käse soll weder von der Gabel tropfen, noch zu klebrig sein und Klumpen bilden. Doch wie lässt sich das Problem lösen? Ist ein Fondue zu flüssig, ist eine Extraportion Käse die Lösung. Deshalb solltet ihr immer ein wenig Vorrat in petto haben. Rettet auch der Käse die Konsistenz nicht, könnt ihr Speisestärke in etwas Wein rühren und das Ganze dann gründlich untermischen. Die Speisestärke dickt die Masse an. Das Käsefondue klumpt? Dann heißt es Rühren und zwar kräftig. Mit einem guten Schluck Weißwein geht´s leichter. Die Säure hilft beim cremig-machen.

Passende Snacks und Getränke

Fehlen nur noch die richtigen Snacks für den Käse! Weißbrot in mundgerechte Stücke geschnitten, gehört traditionell zum Käsefondue wie der Käse. Im Idealfall hat das Brot eine schöne Kruste. Wer lieber Kartoffeln nimmt, kann das gerne machen. Allerdings sollten sie dann nicht zu weich gekocht sein, ansonsten gehen sie im Käse verloren ; ) Für Naschkatzen eignen sich fruchtige Stücke wie Ananas. Natürlich könnt ihr das Käsefondue beliebig erweitern und beispielsweise frische Salate und knackiges Gemüse dazu reichen. So kommt mehr Abwechslung auf den Teller! Im Grunde ist alles erlaubt, was euch schmeckt!

Für Genießer ist das Servieren von Weißwein zum Käsefondue ratsam. Um den Magen ohne Alkohol zu entlasten (denn Käsefondue hat es ganz schön in sich), trinkt man lieber einen Kräutertee. Der hilft dem Magen mit dem fettigen Käse fertig zu werden.

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