Informationen zur Tonkabohne

Tonkabohne

Die Tonkabohne ist aufgrund ihres Aromas, das an Vanille und Marzipan erinnert super beliebt beim Backen. Aber auch zum Kochen kann sie verwendet werden. In diesem Beitrag erfahrt ihr alles, was ihr zu dieser kleinen Geschmacksbombe wissen müsst.

Was ist eine Tonkabohne?

Bei der Tonkabohne, wie sie beim Kochen und Backen verwendet wird, handelt es sich genau genommen um den Samen aus der Tonkafrucht, welche wiederum am Tonkabohnenbaum hängt. Bis vor wenigen Jahren wurde der Baum in erster Linie für die Holzindustrie angebaut. Gewonnen werden die Tonkabohnen beim Ernten der Tonkafrucht. Um den hohen Cumaringehalt, der bei zu hohem Anteil gesundheitsschädlich wirken kann, in der richtigen Menge jedoch einen tollen Geruch versprüht, zu senken, werden die Tonkabohnen 24 Stunden in Rum eingelegt, dann getrocknet und fermentiert. Erst im Anschluss darf die Tonkabohne nach Europa eingeführt werden. Tonkabohnen sind ungefähr sechs Zentimeter lang, hart, sehr dunkel, runzelig und gehören zur Gruppe der Gewürze.

Wo wird der Tonkabohnenbaum angebaut?

Größtenteils in Kenia, Venezuela, Brasilien, Nigeria und Trinidad. Am meisten exportiert Venezuela.

Wie schmeckt Tonkabohne?

Süßlich nach Vanille, Marzipan und Bittermandel. Aber auch ein Hauch Karamell lässt sich schmecken. Die Tonkabohne kann als Vanilleschoten-Alternative zum Einsatz kommen.

Wie wird sie verarbeitet?

Mit Hilfe einer Muskatreibe können die Bohnen fein gerieben werden. Auch ein Mörser kann genutzt werden. Beim Reiben wird das Aroma zusätzlich intensiviert.

Wo kann man Tonkabohne einsetzen?

In Eis, Desserts, Crumbles, Kuchen, Pralinen, Cremes, Schokolade, Plätzchen und Gebäck. Je nach Geschmack aber auch für herzhafte Rezepte.

Wo kaufe ich Tonkabohnen?

Mittlerweile in vielen Onlineshops und bei gut sortierten Supermärkten.

Wie lagert man richtig?

Trocken und kühl sollte der Platz sein! Ein dunkles Schraubglas oder eine Dose sind ideal.

Was ist bei der Verwendung wichtig?

Nicht unwichtig beim Einsatz von Tonkabohnen ist die Menge. Denn aufgrund des noch immer realtiv hohen Anteils an Cumarin, sollte ein Übermaß vermieden werden. Über zwei Milligramm Tonkabohne je Kilogramm Nahrung sollten es laut einigen Quellen nicht sein. Denn der sekundäre Pflanzenstoff Cumarin soll Schäden an Nieren und Leber verursachen und wurde lange sogar verdächtigt krebserregend zu sein. Doch Halt: Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit entwarnt diesbezüglich: Werden pro Tag nicht mehr als 0,1 Milligramm Cumarin pro Kilogramm Körpergewicht gegessen, muss man sich keine Gedanken machen! Der Verdacht bezüglich Krebserreger galt bei künstlichem Cumarin. Da die Tonkabohne aber natürlich ist und man sie aufgrund des intensiven Aromas sowieso sehr sparsam einsetzt, kann man nicht viel falsch machen.

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