Hirschrücken mit Nussbutter zum Niedrigtemperaturgaren

Hirschruecken

Zartes Fleisch, aromatische Nusskruste und dazu Beilagen wie Rotkraut oder Klöße. Mehr braucht es nicht für ein perfektes Festtagsessen. Heute zeige ich euch, wie ihr Hirschrücken durch Niedrigtemperaturgaren schonend zubereitet und mit einer selbst gemachten Nussbutter verfeinert.

Zutaten:

  • 900 g Hirschrücken (ohne Knochen)
  • 2 EL Butterschmalz
  • Salz
  • Pfeffer (am besten frisch gemahlen)
  • 200 g weiche Butter
  • 150 g gemahlene Haselnüsse
  • 50 g Semmelbrösel

Zubereitung:

Backofen inklusiv Auflaufform auf 80 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Fleisch salzen, pfeffern und in einer Pfanne mit heißem Schmalz von allen Seiten scharf anbraten. Länger als etwa sechs Minuten sollte das Fleisch nicht in der Pfanne liegen. Es geht nur darum Röstaromen und eine goldbraune Farbe zu erzielen. Hirschrücken mit Fleischthermometer in die feuerfeste Form legen und auf der mittleren Schiene etwa 80 Minuten garen. Die Kerntemperatur sollte am Schluss 60 °C betragen.

Tipp: Praktisch sind Fleischthermometer mit integriertem Ofenthermometer. So könnt ihr gleichzeitig kontrollieren, ob euer Ofen die Temperatur von 80 Grad halten kann oder zwischendurch angepasst werden muss.

Während das Fleisch gart, wird die Nussbutter für die Kruste vorbereitet. Hierfür die zimmerwarme Butter mit dem Rührgerät zur Creme verarbeiten. Nüsse und Semmelbrösel dazu, kurz rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann mit den Händen gründlich verkneten. Nussbutter auf Backpapier legen, die Masse mit den Händen zu einer länglichen Kastenform formen, Backpapier umschlagen und in den Kühlschrank legen.

Das Finish: Die Kruste für den Hirschrücken

Ist das Fleisch fertig gegart, aus dem Ofen nehmen und auf Grillfunktion (220 °C) umstellen. Gekühlte Nussbutter auf den Braten legen und gründlich andrücken. Das Backpapier wird entfernt. Hirschrücken zurück in den Ofen, aber dieses Mal auf die oberste Schiene und fünf Minuten grillen. Dabei entsteht die herrliche Kruste.

Dazu könnte ich mir folgende Vorspeisen beziehungsweise Beilagen vorstellen:

Zum Abschluss Rotweinbirnen mit Sahne oder ein nach Zimt duftender Bratapfel und das Weihnachtsessen ist perfekt : )

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