Grüner Smoothie – Informationen und Basis-Rezept

Smoothie

Smoothies erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Als Nonplusultra der Gesundheit gilt der grüne Smoothie. Ich wollte wissen warum und habe mich direkt nach einem praktischen Basis-Rezept umgeschaut.

Gesundheits-Booster Grüner Smoothie

Entdeckt oder besser gesagt erfunden, hat den Grünen Smoothie die Russin Victoria Boutenko. Aus der Not heraus, begab sie sich auf die Suche nach einer Lösung für die Heilung bzw. Milderung der Krankheiten ihrer Familie. Während ihrer Recherche wurde sie auf die überaus positiven Inhaltsstoffe von grünem Blattgemüse aufmerksam. Wertvoll ist Blattgrün deshalb, weil es sehr reich an Mikronährstoffen ist. Der Anteil dieser gesundheitsfördernden Bestandteile ist um ein Vielfaches höher als bei gängigen Grundnahrungsmitteln wie Getreide, Kartoffeln oder Fleisch.

Besonders erstaunlich, fand ich allerdings die Information, dass die grünen Blätter vieler Gemüsesorten mehr Vitamine, Eiweiß und Mineralstoffe enthalten, als die Knollen und Rüben. Beispielsweise ist das Grün bei Karotten sowie die Blätter von Kohlrabi, Radieschen, Rote Beete und Zucchini gesünder, als das Gemüse selbst. Das finde ich persönlich praktisch, denn so muss man diese vielen Blätter künftig nicht mehr entsorgen, sondern kann sie sinnvoll einsetzen.

Hinzu kommt, dass grünes Blattgemüse sehr viele sekundäre Pflanzenstoffe liefert. Sie verdünnen unser Blut, regen das Immunsystem an, helfen gegen Arthritis und schützen unsere Leber. Um nur wenige positive Effekte zu erwähnen. Diese Erkenntnis hat Boutenko dazu angeregt, für ihre Familie die Ernährung umzustellen und grünes Blattgemüse täglich zu essen.

Da es jedoch nicht ganz einfach ist Blattgrün dem Körper so zur Verfügung zu stellen, dass er die Inhaltsstoffe auch verwerten kann, gab sie es in einen Mixer und mischte es mit Wasser sowie Früchten. Blattgemüse müsste man im Grunde sehr lange kauen, damit der Organismus die positiven Bestandteile aufnehmen kann. Durch das Mixen im Mixer erspart man sich das mühsame Zerkleinern des Gemüses durch kauen. Der grüne Smoothie war kreiert und Boutenko konnte ihren eigenen und den Gesundheitszustand ihrer Familie deutlich verbessern.

Welches Blattgemüse ist geeignet?

Damit ihr von der vollen Power von grünen Smoothies profitieren könnt, habe ich euch nachfolgend einige Gemüse- und Kräutersorten aufgeführt, die sich für die Zubereitung ideal eignen.

  • Junger Spinat
  • Mangold
  • Grünkohlblätter
  • Rucola
  • Bärlauch
  • Löwenzahn
  • Brunnenkresse
  • Freilandsalate
  • Staudensellerieblätter
  • Pastinaken-Grün
  • Spitzwegerich
  • alle Gartenkräuter (Schnittlauch, Petersilie, Basilikum, Dill usw.)
  • Kohlrabi-Blätter
  • Radieschenblätter
  • Rote Beete Blätter
  • Zucchini Blätter
  • Karotten-Grün

Grüne Smoothie bestehen immer aus den drei Hauptzutaten Blattgrün, Frucht und Wasser. Gerne kann man das Ganze mit ein wenig Ingwer oder Zimt verfeinern. Auf Zucker solltet ihr verzichten. Generell sollte der Anteil von Blattgemüse und Früchte mindestens im Verhältnis von 50:50 umgesetzt werden. Noch besser wäre es 60 Prozent Blattgrün und 40 Prozent Frucht.

Grüner Smoothie – Basis-Rezept

Zutaten:

  • 150g  junger Spinat
  • 1 Banane
  • 1 Apfel
  • 2 getrocknete Datteln
  • 200 ml Mineralwasser
  • evtl. Ingwer

Zubereitung:

Banane schälen, Apfel entfernen und waschen, Spinat waschen und eventuell putzen, die Datteln vom Kern befreien und alle Zutaten gemeinsam in den Mixer geben. Alles gründlich mixen bis eine cremige Konsistenz entsteht. Falls der Smoothie zu dickflüssig sein sollte, einfach noch etwas Wasser dazu geben. Zum Verfeinern kann man auch etwas Sojamilch oder Mandelmilch nehmen. Das verleiht dem Mixgetränk etwas Pep. Wer Ingwer mag, schält ein kleines Stück und gibt es hinein. So wird der Smoothie noch gesünder.

Dieses Grundrezept könnt ihr beliebig verändern. Statt Spinat könntet ihr zum Beispiel Salat, Kräuter oder Mangold nehmen. Oder zum Beispiel einfach das Blattgrün vom Zubereiten des Mittagessens verwenden. So wird nichts entsorgt, sondern alles sinnvoll verarbeitet. Und auch die Früchte könnt ihr austauschen. Ihr mögt keine Bananen oder Äpfel? Dann greift stattdessen zu Orangen, Mangos, Birnen oder eben einfach zu eurem Lieblingsobst.

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