Grillen – Tipps zu Geschmack und Mengen

Spareribs

Die Grillsaison ist längst eröffnet und überall duftet es nach saftigen Steaks und leckeren Salaten. Damit das Grillen noch besser klappt und ihr von einem Höchstmaß an Geschmack profitieren könnt, habe ich euch ein paar Tipps zusammengestellt.

Mehr Geschmack beim Grillen

Grundsätzlich kommt  beim Grillen der typische Geschmack durch den Fleischsaft zustande, der beim Verdampfen auf dem Grillgut zurück bleibt. Dabei spielt es aber keine Rolle welche Hitzequelle für das Verdampfen sorgt. Das Aroma wird größtenteils vom Fleischsaft verursacht und kommt nicht nur beim Holzkohlegrill zustande. Der leckere und saftige Geschmack beim Grillen kommt zudem von den hohen Grilltemperaturen. Durch sie schließen sich die Poren des Fleisches sehr schnell, wodurch wiederum der Fleischsaft eingeschlossen wird. Stimmt die Gardauer ist das Ergebnis saftiges Grillgut.

Für noch mehr Geschmack beim Grillen sorgt ihr, in dem ihr zum Fleisch Rosmarin, Lorbeer oder Thymian gebt. Auch Rinde von Apfel- oder Kirschbäumen sowie Eichen, das ihr in die Glut legt, sorgt für ein besonderes Aroma.

Drucktest mit Nase, Lippe und Stirn

Beim Grillen ist der Grad zwischen saftigen und trockenen Steaks oft sehr schmal. Eine Minute nicht aufgepasst und schon dürft ihr euren Gästen harte Schuhsohlen servieren. Um das zu vermeiden, könnt ihr zweierlei Drucktests durchführen. Falls euch der Drucktest mit dem Daumenmuskel nicht recht gelingen will, könnte eine andere Variante besser klappen.

Dafür nehmt ihr euren Zeigefinger zur Hilfe und drückt damit auf eure Oberlippe. Anschließend mit dem Finger mittig auf das Fleisch drücken. Fühlt es sich so an wie die Oberlippe braucht es meist noch einige Minuten. Gleicht der Wiederstand, den ihr durch leichtes Aufdrücken auf dem Fleisch spürt eher dem eurer Nasenspitze ist das Steak medium. Fühlt es sich aber schon an wie eure Stirn sollte es schleunigst runter vom Grill. Es ist bereits „well done“ oder drüber!

Mengen pro Person

Beim Grillen fällt es oft schwer die Mengen richtig einzuschätzen. Schließlich sollen alle satt werden. Aber kiloweise Fleisch übrig zuhaben, wäre auch falsch. Rechnet pro Person mit rund 350 Gramm Fleisch. Vorausgesetzt es sind auch Damen anwesend. Kommen nur Männer zum Essen wären 450 g empfehlenswert : )

Brot ist eine beliebte Beilage beim Grillen. Rechnet pro Kopf beim herkömmlichen Baguette mit einem Viertel. Bei Brötchen sollten zwei reichen und bei Brotscheiben maximal drei Scheiben.

Bei den Salaten wären 250 Gramm pro Person angebracht. Zumindest bei Nudel- und Kartoffelsalaten. Bei Blattsalaten und anderen Varianten, die sehr frisch angemacht werden müssen und am nächsten Tag nicht mehr so gut schmecken, reichen in der Regel 150 g.

 

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