Dreikönigskuchen Rezept

Dreikönigskuchen

Der Dreikönigskuchen ist ein klassischer Kuchen, der traditionell zum Festtag der heiligen drei Könige am 6. Januar aufgetischt wird. Vielleicht habt ihr heute etwas Zeit und Lust dieses, in Frankreich als „Galette des Rois“ bezeichnete Gebäck auszuprobieren. Im heutigen Beitrag findet ihr ein passendes Rezept, das fix zubereitet ist.

Zutaten:

  • Blätterteig für zwei Blätterteigplatten (30cm Durchmesser)
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 60 g Butter
  • 100 g Puderzucker
  • Bohne, Mandel (oder anderen Gegenstand)

Zubereitung:

Blätterteig zu zwei gleichmäßig großen Kreisen formen mit einem Durchmesser von rund 30 Zentimeter. Ihr könnt den Kuchen direkt auf ein Backblech mit Backpapier platzieren. Eine Kuchenform ist nicht unbedingt notwendig. Wer sicher gehen will, nimmt eine runde Springform mit entsprechendem Durchmesser.

Mandeln, Ei, Butter und Puderzucker zu einer gleichmäßigen Creme verrühren und auf dem Blätterteig verteilen. Dabei einen Rand von zwei Zentimetern frei lassen. In der Masse die Bohne, Mandel oder einen anderen kleinen Gegenstand verstecken für die „Königswahl“.

Den Teigrand mit etwas Wasser befeuchten, den zweiten Teig bündig auf den Kuchen platzieren und am Rand überall etwas festdrücken. Direkt in der Mitte der oberen Blätterteigschicht stecht ihr ein kleines Loch, damit die Luft entweichen kann. Von der Mitte ausgehend könnt ihr nach außen hin mit einem scharfen dünnen Messer mehrere Linien ziehen. Dabei sollten dann möglichst gleichmäßige Dreiecke entstehen. Das hat den Vorteil, dass ihr die Kuchenstücke später direkt an den Linien entlang zuschneiden könnt und dass der ganze Kuchen damit optisch einem Königshut  ähnelt. Zugegeben da braucht´s etwas Fantasie, aber die Ähnlichkeit besteht ; )

Ich wünsche euch viel Spaß beim Zubereiten und der kulinarischen Königswahl : )

Zum Brauch

Der Brauch des Bohnenkönigs, auf dem der Dreikönigskuchen beruht, handelt davon, dass im Spätmittelalter immer am Vorabend des Dreikönigstags beziehungsweise direkt an diesem Festtag ein König gewählt wurde. Gemeinsam ging man dann mit ihm das Königreich begutachten. Der König wurde dabei mit einem Los oder per Wahl ermittelt.

Besonders weit verbreitet war zur Ermittlung die Tradition einen Kuchen zu backen worin eine Bohne versteckt wurde. Sie wurde direkt eingebacken. Der Kuchen wurde dann stückweise verteilt und der, der das Stück mit der Bohne hatte, wurde zum König ernannt. So entstand die Bezeichnung „Bohnenkönig“. Während der Brauch in Deutschland weniger gängig ist, ist er für die Schweiz, Frankreich, Niederlande, Spanien, Mexiko, New Orleans und England selbstverständlich.

Obwohl es mittlerweile zahlreiche Rezepte für den Dreikönigskuchen gibt, so haben alle eines gemeinsam: Jeder Kuchen enthält entweder eine Bohne, Münze, Mandel oder ein anderer kleiner Gegenstand (z.B.kleine Königsfigur). Heute wird der Brauch oft so interpretiert, dass derjenige der die „Bohne“ hat, für einen Tag die Rolle des Königs über die Familie übernehmen darf. Sicherlich eine lustige Sache mit Kindern ; )

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