Bärlauchöl selbst herstellen

Bärlauchöl

Praktische Tipps und Informationen zum Bärlauch habe ich euch bereits zusammengestellt. Heute will ich euch zeigen, wie ihr ganz einfach ein pikantes Bärlauchöl selbst herstellt. Das Öl verleiht zahlreichen Speisen ein ausgezeichnetes Aroma und bietet euch die Möglichkeit überschüssigen Bärlauch zum Saisonende sinnvoll zu konservieren. So bleibt euch der feine Geschmack lange erhalten.

Zutaten:

Zubereitung:

Bärlauch gründlich waschen, abtrocknen und mehrere Stunde auf einem trockenen Geschirrtuch trocknen lassen. Denn auch die restliche Feuchtigkeit, die nach dem Abtrocknen zurückbleibt, schadet dem Öl.  Trockene Bärlauchblätter in dünne Streifen schneiden und in eine luftdicht verschließbare Flasche geben. Diese muss zu 100 Prozent sauber und trocken sein. Flasche mit Olivenöl füllen bis der Bärlauch vollständig damit bedeckt ist. Luftbläschen zwischen den Blättern sollten entweichen bevor ihr die Flasche schließt. Öl eine Woche an einem kühlen, dunklen Ort lagern, gelegentlich leicht bewegen. Währenddessen geht das Aroma vom Bärlauch auf das Öl über.

Tipps

Die Glasflaschen am besten auskochen und in Ruhe trocknen lassen. Das fertige Öl bewahrt ihr im Kühlschrank auf um die Haltbarkeit zu verlängern. Rund ein halbes Jahr ist das Öl genießbar. Nachdem der Bärlauch ein bis zwei Wochen im Öl liegt, könnt ihr die Blätter aus dem Öl nehmen (kein Muss). Ansonsten kann es passieren, dass das Öl immer intensiver schmeckt.

Verwendung von Bärlauchöl

Selbst gemachtes Bärlauchöl könnt ihr für Salatdressings, Dips, zum Abschmecken von Gemüse oder Marinieren von Grillfleisch verwenden. Allerdings solltet ihr bei der Menge zurückhaltend sein. Da Bärlauch intensiv im Geschmack ist und stark an Knoblauch erinnert, kann das Öl beim übermäßigen Einsatz übertrieben wirken und wertvolle Aromen von Fleisch und Gemüse überdecken. Positiv am Bärlauchöl ist, dass man nach dem Essen nicht unangenehm nach Knoblauch riecht ; )

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