5 Ernährungsmythen im Überblick

Ernährungsmythen

Zum Thema Ernährung gibt es zahlreiche Mythen und Gerüchte. Doch was stimmt tatsächlich und was nicht? Ich habe mir fünf bekannte Ernährungsmythen ausgesucht und erläutert, was ihr davon halten könnt.

  • 1. Fett macht dick!

Der wohl bekannteste Ernährungsmythos überhaupt: Fett macht fett. Doch viele Studien haben bereits belegt: Das ist nicht wahr! Fakt ist, dass Fett im Vergleich zu anderen Stoffen kalorienreicher ist. Das heißt aber nicht, dass man automatisch abnimmt, wenn man auf Fett verzichtet. Im Gegenteil: Fette sind überaus wichtig für einen gesunden und vollfunktionsfähigen Organismus.

Rund 30 Prozent unserer Energie sollten wir auf Fetten ziehen. Dabei liegt der Fokus im Idealfall auf pflanzlichen Fetten und Fetten von Fisch. Wurst und Fleisch sollte mäßig verzehrt werden, da die darin enthaltenen Fette weniger gesund sind.

  • 2. Mehrmals pro Woche Fisch ist gesund!

Das stimmt! Genau genommen, solltet ihr mindestens ein oder sogar zweimal pro Woche Fisch essen. Das empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Grund: Fisch enthält wertvolls Omega-3-Fettsäuren, die für den Körper in vielerlei Hinsicht unverzichtbar sind.  Warum Omega-3-Fettsäuren elementar sind, könnt ihr hier nachlesen.

  • 3. Essen nach 18 Uhr ist ein Fettmacher!

Falsch! Einen Zusammenhang zwischen Uhrzeit und Körpergewicht gibt es laut Studien zufolge nicht. In Hüftspeck verwandelt sich das Essen nur, wenn man mehr Kalorien zu sich nimmt, also nötig.

  • 4. Brot mach dick!

Diese Aussage stimmt nur zum Teil. Echtes Vollkornbrot ist reich an gesunden und sättigenden Ballaststoffen. Zudem nehmt ihr damit Iod, Zink, Vitamine und Magnesium auf. Wovon ihr Abstand nehmen solltet ist Weißbrot, das wesentlich weniger nährstoffreich ist sowie zu viel Brot.

  • 5. TK-Gemüse ist schlechter als Frisches

Ob tiefgekühltes Gemüse tatsächlich schlechter ist, als Frisches, darüber streiten sich viele. Doch auch hier stimmt der Mythos nicht! Je nach dem ist TK-Ware sogar nährstoffreicher, weil durch das Schockfrosten ziemlich direkt nach der Ernte ein Großteil der Vitamine erhalten bleibt. TK-Erbsen zum Beispiel verwende ich selbst sehr gerne, weil sie geschmacklich einfach unschlagbar sind.

Gerade Vitamine sind gegenüber Wärme, Licht und Sauerstoff sehr empfindlich. Da frisches Gemüse nach der Ernte nicht selten tagelang im Supermarkt und anschließend vielleicht noch einige Tage im heimischen Kühlschrank liegt, sind viele Nährstoffe bis zum Verzehr längst weg. Kurz gesagt: Man kann nicht sagen, dass TK-Gemüse schlechter ist als Frisches, aber umgekehrt gilt es genauso wenig. Der Unterschied macht hier der Zeitraum von der Ernte bis zum Verzehr.

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