3 Temperaturzonen für perfekte Ergebnisse – von Turbo bis Low and Slow

Temperaturzonen

Temperaturzonen bringen individuelle Vorzüge mit sich. Ob Fleisch, Seafood, Gemüse oder Obst: Die Hitze will mit Bedacht gewählt werden, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Ich habe ein paar Tipps und Anregungen zusammengefasst, um euch die Entscheidung zu erleichtern. Orientiert, habe ich mich an den Empfehlungen von Weber im Heft Nr. 5 „Grill On!“.

Die Turbozone: 230 bis 290 °C

Willst du diese Temperaturzone mit einem Holzkohlegrill erzielen, packst du den Anzündkamin voll mit Brennmaterial. Elektro- und Gasgrills werden entsprechend auf starke Hitze eingestellt. In dieser Zone sind Grillmuster und leckere Röstaromen garantiert. Vorausgesetzt der Chefgriller behält sein Grillgut im Auge und die Hitze unter Kontrolle. Zum kurzen scharfen Anbraten von Steaks oder der schnellen Zubereitung von Meeresfrüchten auf der Grillplatte ist die hohe Hitze ideal. Das Grillgut bleibt innen schön saftig und bekommt beste Aromen verpasst.

Der Mittelweg: 160 bis 230 °C

Für Grillgut, das durchgegart werden sollte und in der Turbozone trocken werden würde, ist mittlere Hitze vorteilhaft. Hähnchenfleisch ist hier beispielsweise gut aufgehoben. Wie wäre es mit einem Bierdosenhähnchen? Auch Desserts (z. B. gegrillte Bananen), Gebäck und alles, was ihr zum ersten Mal grillt, gelingt in dieser Zone besser. Zum Erzielen der Wunschtemperatur wird der Anzündkamin zur Hälfte gefüllt.

Schwache Hitze 90 bis 160 °C

Habt ihr Zeit und die Geduld für schonendes Grillen, ist dieser Temperaturbereich ideal. Hier genügt es den Anzündkamin bis ein Drittel mit Holzkohle oder Briketts zu bestücken. Unter anderem gelingen Spareribs, Lachs und Long Jobs wie Brisket hervorragend in Temperaturzonen mit schwacher Hitze.

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